#2.18 (B) | An etwas glauben

Jetzt begehe ich den nächsten meiner geplanten Stilbrüche und schiebe den Beitrag ein, den ich im Herbst 1977 zu Dorothees Weggang von der ‚Deutschen Grammophon‘ verfasst habe. Er beschreibt sie und unsere Not mit ihr ganz gut, und eine windelweiche Lobhudelei, wie sie in drei Sätzen von anderen Kollegen und Vorgesetzten verlegen abgesondert wurde, war von mir ja ohnehin nicht zu erwarten.

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#2.18 (A) | Königsberger Klopse

Die Schule ist als Bau das Gegenteil von Bernstein: nüchtern, fantasielos, plump. Dorothee begrüßt den Direktor überschwänglich, er erkennt mich, findet aber den Gast aus Italien exotischer als einen Wessi.

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#2.17 | Eine pädagogische Unterbrechung

Wem es jetzt schon reicht, der kann den folgenden Text auslassen und am Freitag weiterlesen. Wem Kultur liegt, der oder die kann heute die Rede studieren, die ich 1997 zur Namensweihe der Leonard-Bernstein-Schule gehalten habe.

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#2.16 | Erbarmungslos

Dienstag, 4. Juli: Seit ewigen Zeiten schlief wieder jemand neben mir im Bett. Im Aufwachen dachte ich jedes Mal, es sei Roland. Mein linker Fuß, mein Ost-Fuß also, schmerzte bei jeder Bewegung. Mit herannahender Ausnüchterung im Morgengrauen kamen die üblichen Beschwerden hinzu ...

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Haben Sie Freude an meiner Vergangenheitsbewältigung? Dann gefällt Ihnen womöglich auch, was mich in der Gegenwart beschäftigt. Zu der äußere ich mich sonntags. Am Sonntagabend stehen immer drei neue Beiträge von mir im Netz. Dieses literarische Kleeblatt kröne ich gern mit Aktuellem. Meinen Neubrief können Sie abonnieren. Er nennt sich: ‚Newsletter‘.


Hanno Rinke

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Gedichte: 10 Beispiele

In der Pubertät schreibt jede(r) Gedichte. Oder nicht mehr? Bloß dass ich nie damit aufgehört habe ...

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Stromabwärts

Zu Weihnachten meines 2. Lehrjahres sollten wir Azubis zur Belustigung der Belegschaft etwas aufführen.

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Das Flammenschwert

Ich wollte mal etwas über Kinder schreiben.

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Liedschatten

150 Anspielungen auf 50 Tracks; das ist meine Pop-Oper – eine musikalische Biografie.

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Niemals und auch dann nicht

Mein damals bester Freund Pali bekam dieses Buch von mir zu seinem 50. Geburtstag.

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Winterreisen (mit Sommern)

Eine Reise führt immer in die Zukunft, zeitlich gesehen. Gedanklich kann sie aber in die Vergangenheit führen, bei mir sowieso. Sich mit der Zukunft zu beschäftigen, ist entweder finanziell ratsam oder – im Fall von Science-Fiction-Ausgeburten – potenziell kindisch, wenn auch oft moralisch verbrämt.

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Des Todeskusses, dem Todeskuss

Die Idee zu dem Plot kam mir während meiner Trainee-Zeit in London.

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