Dialog 18: Zu Hause

EIN GANZER KERL – (der Unglückliche: U; der Glückliche: G) G: Was is’ denn? U: Hörst du das nicht? G: Ich hör’ nur dich. U: Da summt doch eine Mücke. G: Na und? Lass sie doch! U: Dich sticht sie ja nicht. Ich werd’ immer gestochen.

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Dialog 17: Beim Freund

EINEN FINGERHUT VOLL – (der Unglückliche: U; der Tröstende: T) T: Also – was ist los? U: Ich wusste, dass du’s merkst. Ich wollt’ dir damit nicht auf die Nerven fallen, aber ich konnte auch nicht allein bleiben. T: Ist es wegen Leo? U: Ja. – Es ist aus. T: Bist du sicher? U: Ja. Ich hab’ Schluss gemacht mit ihm. T: Wo ist er jetzt?

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Dialog 16: Im Büro

VOR DIE HUNDE – (der Vorstandsvorsitzende: V; der Buchhalter: B) V: Oh, guten Abend! – Ich dachte, ich sei der Letzte. Ich wollte nur das Licht ausmachen. B: Nein, ich bin der Letzte. V: Ich sah das Licht von oben, von meinem Fenster aus, aber ich hab’ nicht gesehen, dass noch jemand da ist. B: Ich bin noch da. V: Ja, jetzt seh’ ich das auch. Was – was machst du denn noch? B: Ich strenge mich an. Denn wenn ich mich nicht anstrenge, flieg’ ich. Ich bin ‚zur besonderen Verfügung‘. Weißt du das gar nicht?

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Dialog 15: In der Küche

NEUE WEGE – (ein Zahnarzt: Z; ein kaufmännischer Angestellter: A) A: Ist das alles? Z: Du weißt doch, abends soll man nicht mehr so viel essen. A: Ich hab’ aber den ganzen Tag nichts Richtiges gehabt. Z: Und warum nicht? A: Es war so viel zu tun mit dem Jahresabschluss, darum komm’ ich auch jetzt erst. Z: O ja, es ist schon acht. Hab’ ich gar nicht gemerkt. A: Da freut man sich aufs Essen – und dann so’n Pamps.

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Haben Sie Freude an meiner Vergangenheitsbewältigung? Dann gefällt Ihnen womöglich auch, was mich in der Gegenwart beschäftigt. Zu der äußere ich mich sonntags. Am Sonntagabend stehen immer drei neue Beiträge von mir im Netz. Dieses literarische Kleeblatt kröne ich gern mit Aktuellem. Meinen Neubrief können Sie abonnieren. Er nennt sich: ‚Newsletter‘.


Hanno Rinke

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Nazarener

Ein Jahr lang ging ich jeden Abend aus meinem Büro in die Staatsbibliothek und studierte das Leben.

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Niemals und auch dann nicht

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Liedschatten

150 Anspielungen auf 50 Tracks; das ist meine Pop-Oper – eine musikalische Biografie.

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Ich friere

Mein letzter Roman und mein umfangreichster.

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Winterreisen (mit Sommern)

Eine Reise führt immer in die Zukunft, zeitlich gesehen. Gedanklich kann sie aber in die Vergangenheit führen, bei mir sowieso. Sich mit der Zukunft zu beschäftigen, ist entweder finanziell ratsam oder – im Fall von Science-Fiction-Ausgeburten – potenziell kindisch, wenn auch oft moralisch verbrämt.

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Das Flammenschwert

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Die Zeit der Ringelblumen ist vorbei

Die vier Erzählungen schrieb ich in Andalusien, das auch Schauplatz der dritten Geschichte ist.

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