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Trinken. Träumen. Trösten.

#1 – Ein Ausrutscher

Öl auf blanken Kacheln, Wasser unter nackten Sohlen. Auf glitschigem Badezimmerboden ausrutschen kann man auch mit achtzehn. Pech! Mit über siebzig ist es ein Makel. Wieso hat der nachts kein Licht gemacht? Die Baustelle nebenan ist doch hell genug. Licht stört den Biorhythmus, heißt es. Auf die Füße gepinkelt? In die Pisspfütze getreten? Flasche umgeschmissen, nichts gemerkt. Geltube zerquetscht mit stumpfen Zehen. Belämmert, bescheuert, besoffen. Personal petzt Praxis. Arzt besorgt. Wie immer. Untersuchung? Mag ich nicht. Ich tu so, als wollte ich mich nicht so anstellen. Dabei hab’ ich bloß keine Lust. Bescheuert.

Ergebnis, zwei Tage später: Mein Arzt verlangt Klinik. Mein Leib eigentlich auch. Notaufnahme? Etwas übertrieben. Aber dann: zwei gebrochene Rippen, Lunge beschädigt. Zwei Schläuche zwischen die Rippen. Örtlich betäubt. Wo? An welchem Ort? Keinem in mir. Viehischer Schmerz. Ich höre mich schreien, bin betreten. Wehleidig?

Aber es geht noch besser. Nach fünf Tagen Schläuche raus. „Alles Gute!“ Ungerechtfertigte Entlassung. Alles Schlechte! Ein Tag. Ein zweiter Tag. Schwindende Tapferkeit. Zurück ins Krankenhaus. ‚Notaufnahme‘. Dieses Mal stimmt das Wort. Körper prahlt bei jeder Bewegung: ‚Das Sagen hier – das habe ich!‘ – Sollen deine inneren Werte doch sich und dich zu Tode schweigen … Ich nenne dir deine inneren Werte: Entzündungsmarker 450 Prozent über Norm. Vereiterter Bluterguss im Brustkorb. Vorfreude auf dein Leben nach dessen Tod? Ach was, ich bin nicht zynisch. Ich bin nicht dein Feind. Ich bin du. Stimmt. Bestimmt. Bedrohlich, bescheuert, beschissen.

Vollnarkose. Aufwachen in etwas, das kein Aufwachen ist. Den Querschnitt sehe ich nicht. Zwischen Brustwarzen und Schultern braucht man normalerweise keine Augen. Um alles auszuräumen und auszu-‚waschen‘?, muss der schneidende, wischende, klammernde Chirurg wohl ein passabler Tatortreiniger sein. Ich sehe nur Längsschnitte:

‚Von dem Scheitern bis zur Sohle, hingestreckt und abgestellt.
Dasein, Hiersein, über alles, über alles auf der Welt.‘


Nackt bin ich nicht. An der rechten Seite zwei lange Drainageschläuche. Aus meinen Eingeweiden gleich in fremde Tröge. Ziemlich flüssiges Zeug, das dem Tatortreiniger auch nach seinem Werksende weiter ins Handwerk pfuschen will. Auf der linken Seite das Gegenteil – Infusionen. Antibiotika. Deren Aufgabe: Nicht raus aus mir, sondern rein in mich, um dort den bösen Bakterien noch etwas mehr zuzusetzen als meinen lieben Organen. Die Bakterien sind nicht böse, sie sind bloß schädlich. Der Vegetarier ist auch schädlich. Für den Salat.

In der Mitte, direkt in der Mitte: zwischen ganz oben und ganz unten, zwischen rechts außen und links außen – das Glanzstück, der Katheter. Von der Blase über die Harnröhre nach draußen. Das war doch mal ein Weg für Lust und Vermehrung. Berauschend. Jetzt sorgt diese Gerätschaft in meinem Schaft dafür, dass ich ohne Unterbrechung pissen muss, aber nicht kann. Oder dauerkann, aber nicht will. Alle anderen Kanülen und Kanäle an mir nehme ich teilnahmsarm hin, irgendwie. Aber dieses Wasserlassen oder -seinlassen, das ist die Hamletfrage, die mich lahmlegt. Jeden Tag hörte ich, die Urologie bestünde auf meiner Qual, hat aber keine Zeit, mir das näher zu erläutern. Keine letzte Hilfe möglich. Zusammenbruch der Unterleibsstation wegen venerisch mutierter Corona? Die hochinfektiösen Pflegekräfte haben die entkräfteten Patienten mit ihrer Fürsorge ausgerottet. Nicht doch! Nur: In der Isolationshaft zwischen gönnerhaften Ärzten und herrschsüchtigen Schwestern ist Denken der Untergang oder der einzige Ausweg. Für verzagte Kranke: schwerer Stand. Denn wer sich im Recht weiß, der (und besonders die) ist unbesiegbar. Und wer gesund ist und Macht hat, gegen den kommt der kranke Zweifler nicht an. Er kann höchstens auf die nächste Ration hoffen und darauf, dass sie etwas bessern wird. „Wo eine Pille ist, ist auch ein Weg“, formulierte ich schon früher in Hinblick auf den tablettenvollen Nachttisch meiner Mutter.

Nach einer Woche kam, so gegen Abend, dann aber doch eine sehr unscheinbare Frau. Im Delirium hätte man sie ganz sicher mit einem Gespenst verwechselt. Schwach erinnerte ich mich an einen spätnachmittäglichen Tobsuchtsanfall. Es war wohl meiner gewesen. Die Wiedergängerin stellte sich als Assistenzärztin der Urologie vor und erklärte mir, warum das ‚Röhrchen zur Einführung in Körperorgane‘ (Wikipedia) noch in mir verharren musste: „Es gibt noch keinen Termin fürs ‚S p r e i z e n‘.“ Weitere Erläuterungen halten Spukgestalten oft für überflüssig. Sie verlören sonst ihren Nimbus des Übernatürlichen, meinen sie. Mein Freund Harald und ich hatten als Zehntklässler zu Zeiten, in denen #MeToo noch ‚Ich will aber auch mal!‘ bedeutete, antiken Damen wie Helena, Aphrodite oder Europa gern den törichten Satz: ‚Ich spreiz mich, ich spreiz mich, das reizt dich, das reizt dich!‘ in den verführungswilligen Mund gelegt. Zeus und Odysseus trauten wir die von den Expertinnen vorauserhoffte, dämliche Reaktion der Götter und Helden durchaus zu. Uns nicht so. „Ich will aber gar keine Spreizung“, sagte ich, zumal ich von der Beschäftigung mit dem Thema her wusste: Hier sollte sich kein devotes Wortgeklingel entspinnen oder kein rankes Frauenbein gunstheischend gespreizt werden, sondern meine Harnröhre war gemeint. Aufmerksame, fachkundige Blog-Leser(innen) belehrten mich inzwischen, dass für meine Urethra kein ‚Spreizen‘, sondern ein ‚Schlitzen‘ vorgesehen war. Auch dazu fielen mir ohne langes Nachdenken etliche unerfreuliche Assoziationen ein, die zudem ganz ohne sexuellen Kontext auskämen. „Ich will den Katheter raushaben!“ – „Ihre Entscheidung!“, erkannte das Gespenst ganz realistisch, aber äußerst unzufrieden, „ich sag Bescheid auf Station.“ Diesen Ausdruck hasse ich: ‚auf Station‘!

Einmal rief ich in unserem Berliner Büro an. Es meldete sich eine fremde Frau. „Kann ich Frau Heyse sprechen?“ – „Ich bin hier die Putze.“ – „Schön. Und Frau Heyse?“ – „Nicht da. Die sitzt auf Klo.“ Gleich musste ich Pali die Begebenheit erzählen, denn dessen Assoziationstalent war nicht geringer ausgeprägt als meins, und er tat mir auch umgehend seine – angeblich unliebsame – Sicht des Vorfalls kund. Pali sah die energisch elegante Hildegard Heyse auf dem Lokusdeckel hocken, das Gummiband des rosé Schlüpfers oberhalb des gemusterten Linoleumbodens hatte die seidenbestrumpften Knie der Verrichtenden fest im Griff, die Rechte nestelte bereits nach dem dreilagigen Krepppapier. Wen man an sein Telefon lässt, sollte man genauso wichtig nehmen wie, wen man seine Badewanne und seine Kochtöpfe benutzen lässt. ‚Auf Arbeit. Auf Klo. Auf Station.‘ – Es ist doch wohl ‚meine‘ Station gemeint, oder kommt da einer von den Corona-Zombies aus der Urologie?

Nein, es kam die, die mir immer Blut abnimmt, Essen aufdrängt und Schlafmittel verweigert. Sie hatte etwas Merkwürdiges in der Hand, von dem ich ihr zutraute, es zu meiner Befreiung einsetzen zu können. „Sie können es ja versuchen“, sagte sie missmutig. Wahrscheinlich meinte sie meinen selbstbestimmten Urinstrahl. „Wenn es nicht klappt, setze ich ihn wieder ein“, fuhr sie freundlicher fort. Ich musste an die Kellnerin in Boston denken. Ich war allein ins ‚Charthouse‘ gegangen, allen Verpflichtungen entflohen. Die Kellnerin brachte den Hummer und sage: „I’ll take care of it.“ – „Danke, das mach’ ich selber.“ Sie legte das Besteck vor mich hin und wartete drei Schritte weiter auf meine Hilferufe. Diese Ausländer!

Gerade, als die Schwester Hand an mich legen wollte, rief mein Hausarzt an. „Eine Frau? Ärztin? Geben Sie sie mir! Ich will mit ihr sprechen.“ Sofort übermittelte ich ihr die ehrenvolle Botschaft. „Ich rede nicht mit dem. Er kann sich an den Arzt wenden.“ Roemmelt war zum ersten Mal fast hilflos. „Sagen Sie ihr, sie soll vorsichtig sein!“ Das richtete ich gern aus, denn ich wusste, es würde sie ärgern. „Ich mach das nicht zum ersten Mal“, sagte sie also erwartungsgemäß. „Das hoffe ich“, antwortete ich fast heiter.

Den Hummer teilte ich in der Mitte, löste das Fleisch aus Gelenken und Scheren, zutschte die Fühler aus und löffelte die Hummerbutter. Die Mayonnaise ließ ich stehen, ein bisschen flüssige Butter reichte. Seit voriger Woche öffne ich acht- bis zehnmal am Tag den Klodeckel. Alte Leute sollen ja viel trinken, besonders, wenn sie es nicht wollen. Stilles Wasser kann ich nicht leiden. Ich trinke es trotzdem. Ausschließlich. Wenn ich mir dann später, zu Hause, Sprudel genehmige, werde ich mir vielleicht zwei, drei Tage lang einreden können, ich sei im Himmel. Und was den weiteren Verlauf der Flüssigkeit, die Kehle abwärts, angeht: Mein Schwanz hat mich nie wieder enttäuscht seither.

Von da an konnte ich mich, unbehelligt von weiteren Störungen, der ästhetisch abstoßendsten Fläche meines drangsalierten Körpers widmen: Es blieb jede Menge Zeit für Ekel vor den blutig-eitrigen Pusteln, die meinen Rücken vom Nacken bis zur Arschfalte aufmischten: Auch das Höllenfirmament hat seine Sterne. Die sind akribisch damit zugange, den Himmel meines erschlafften Kreuzbuckels zu übersäen. Nicht zu übersehen. Meinen Augen bleibt der Selbstwert mindernde Anblick verschlossen, darum sorgt ein Haut zermarternder, brennender Supermegajuckreiz dafür, mir einzubläuen: Das, was direkt hinter dir für Abscheu sorgt, das bist auch du. Die Ärzte tippten auf Antibiotika-Allergie. Von meinem ständigen Anblick, meinem rasenden Gejucke und der aufklärerischen Wahrheit einer exakten Analyse blieben sie verschont. Aber mit der Vermutung ‚Allergie‘ kann man wirklich gut leben, vor allem, wenn die Unverträglichkeit keinen anaphylaktischen Schock auslöst, und man die Allergie nicht selber hat.

Jedoch: Am vergangenen Freitag wurde ich wieder entlassen. Zum zweiten Mal. Auf dem Weg von der Alster an die Elbe fuhren meine Begleiter mich bei meinem Hausarzt vorbei. Der sah sich erst mich an, dann meine Blutwerte (auf dem Papier), und dann schickte er mich zurück. Gott sei Dank nun nicht mehr in die Chirurgie, sondern nach dort, wo ich hingehöre – zu den alten Leuten. In die Geriatrie: ‚Geri 5‘ ist meine neue Adresse. Heute Morgen zog mir ein kompetenter Pfleger Klammern und Fäden aus dem Fleisch. Der Todesduft weicht mehr und mehr dem erdigen Geruch von Leben. Die Seele voll, die Straßen leer – höre ich. Virus lässt sein graues Band … In mir klingt es trotzdem nach Frühling.

Schnitt.

Diese jetzt doch recht üppige Beschreibung ist, oder war zumindest, während ich mir noch die ersten Sätze aus dem Hirn tippte, als eine Erklärung dafür gedacht, warum der nächste Reisebericht, der schon seit einiger Zeit per Trailer um Aufmerksamkeit buhlt, noch immer nicht im Blog zu finden ist. Die letzten Bildkorrekturen stehen noch aus, und die letzte Durchsicht des Textes muss ganz am Schluss auch sein. Das dauert nie lange, aber immer länger, als ich es für möglich halte. Sollte ich morgen den Verstand, das Leben oder das Sendungsbewusstsein verlieren, dann kann ALEKS & SHANTU (meine Agentur) das Vorhandene getrost veröffentlichen, ohne dass irgendjemandem irgendetwas fehlen wird. Allenfalls werde ich mich ein paarmal geräuschlos im Grab umdrehen, ohne zu stören. Vereinnahmt zu werden ist gar nicht so schlimm, Hauptsache, man erlebt es nicht mehr.

Kennen Sie Käte Strobel, Antje Huber und Ursula Lehr? Sie waren alle deutsche Gesundheitsministerinnen. Weiß außer mir wohl kaum noch einer. ‚Finanzminister‘ und ‚Außenminister‘ ist glamouröser. Und nun schafft es ein ambitionierter Politiker wie Jens Spahn allabendlich in die ‚Tagesschau‘, hat sich aber, vielleicht ein paar Tage zu früh, entschieden, unter Armin Laschet Friedrich Merz zu verhindern, der bei der übernächsten Wahl vielleicht schwieriger wieder loszuwerden wäre als der nette Westfale. Die aufklärungswilligen Medien, die brillanten Netflix-Serien treiben uns in die Einsicht: Politik ist nervenzerfetzend und unberechenbar. Schließlich verliert Axel Schulz gegen Margot Eskens und Europa gegen Erdoğan. Wo Einfluss nicht möglich ist, tut’s auch Klatsch. Was machen wohl Harry und Meghan bei Trump um die Ecke? Sagen sich Barbara Hendricks und Alice Weidel im ‚Himmelreich‘ ‚Guten Abend‘? Spendiert Jens Spahn Kevin Kühnert im ‚Saint Jean‘ einen Caipirinha? Ob Gerüchte erfolgreicher sind als Wissen, ist nie ganz geklärt worden. Das Hauptthema, noch vor angeblich systembedrohlichen Syrern an Griechenlands Grenze, ist das neue Virus. Es bedroht die Gesellschaft, die Wirtschaft, die Gemeinschaft. Man solle vorsichtig sein, aber nicht hysterisch, mahnen Verantwortliche mit einstudierter Gelassenheit. Der Übergang ist allerdings in den Börsen, in den Konservendosen-Regalen und in den Schlagzeilen fließend. Todesangst ist auch außerhalb von Kabul wieder modern. Wie viele Protestierer sind zahlenmäßig zugelassen für einen Protest gegen das Versammlungsverbot von ‚Fridays for Future‘ und gegen das Publikumsverbot zum Endspiel um den Emscher Pokal zwischen Wanne-Eickel (jetzt Herne) und Castrop-Rauxel? Merkwürdige Meisterschaften: Ein Virus schafft mehr als tausend Polizisten. Friedlich? Die Heuschreckenplage war ja neulich schon. Der Orkan war zumindest angekündigt. Als weitere Plagen hat die Bibel unter anderem noch Blut statt Wasser und Tod aller Erstgeborenen zu bieten. Was geschieht mit uns? Gerade da, wo es überhaupt keine Maßstäbe gibt, schreien alle immer gleich nach Verhältnismäßigkeit. Dass etwas passieren wird, steht fest, wann, ist noch offen, also verhandelbar? Sterben werden wir sowieso alle. Selbst Jesus war da keine Ausnahme. Nur, dass er wieder auferstanden ist. Werden wir auch, hat er gesagt. Heißt es. Unser nicht durchgehend erfreuliches irdisches Leben ist von Krankheit durchsetzt, und weil dieses Thema so unsterblich und so aktuell ist, habe ich mal ein paar Texte aus meinen Schriften herausgekramt und stelle sie als – versprochen! – letzte Zwischenstationen vor den nächsten, sehr umfangreichen Reisebericht. Ganz schön viel, was ich da wieder geschrieben habe! Ab April wird es im Blog stehen. Ich bitte Sie um Verzeihung für die Verzögerung, und ich bitte Sie um Ihr Vertrauen. Bitte glauben Sie alles, was wahr ist! – Aber erst einmal: Ab in die Kliniken!

Titel- und Schlussgrafik mit Material von Shutterstock: Volles und zizi_mentos

30 Kommentare zu “#1 – Ein Ausrutscher

  1. Ach du großer Gott, gebrochene Rippen sind doch so wahnsinnig schmerzhaft! Und wirklich viel tun kann man auch nichts. Ich wünsche weiterhin eine gute Besserung!

    1. Als soziales Experiment auf alle Fälle spannend. Schlimm nur für diejenigen, die freiberuflich arbeiten und keine Absicherung haben.

  2. Viehischer Schmerz trifft es sehr genau. Ich hatte vor 7 Jahren mal eine gebrochene Rippe. Kein Zuckerschlecken. Ich hoffe es geht Ihnen mittlerweile entsprechend besser!

    1. Unter den Umständen muss man nicht groß um Verzeihung bitten. Auch als Blogautor muss man nicht ständig funktionieren. Gute Besserung.

  3. Corona treibt den Toilettenpapier-Boom ad Absurdum. Dass man sich scheinbar mehr um seinen sauberen Arsch als um seine Existenz (Wie lange können Selbständige, Unternehmen, etc. ohne Einnahmen durchhalten?) sorgt, fasziniert wie verstört.

      1. Das stimmt. Draußen ist es so schön sonnig. Aber man traut sich momentan ja kaum raus zu gehen.

      2. Gut so. Das Virus soll sich ja auch nicht weiter verbreiten. Jedenfalls möglichst langsam und kontrolliert. Die Krankenhäuser haben schon genug zu tun.

  4. Ahhh wie ich Krankenhäuser hasse. Weiterhin gute Genesung Herr Rinke. In diesen Tagen kann man generell nur Trinken, träumen, trösten.

    1. Genau aus oben beschriebenem Grund: „Die hochinfektiösen Pflegekräfte haben die entkräfteten Patienten mit ihrer Fürsorge ausgerottet.“ Haha

  5. Für die guten Wünsche bedanke ich mich. Tun sehr gut. Mein Geist ist wieder „wie früher“ – um nicht „normal“ zu sagen. Da fallen mir die körperlichen Defizite, die ich in den vorigen Wochen gleichgültig hinnahm, unliebsam auf. Daran, nicht nur am Abschluss der „Blase“, arbeite ich jetzt ungern, aber fleißig.

      1. Nein, natürlich nicht. Aber Grund zur Hysterie und zum Hamstern gibt es eben auch nicht. Man muss Verständnis und Geduld haben. Das wird schon.

    1. Aber die hustenden (vom Rauchen?) Lastwagenfahrer werden natürlich durchgelassen: Waren haben Vorgang. Dänemark hatte doch schon die Grenzen wegen Wirdschweinen dichtgemacht. Was noch? Trump ist negativ. Das wusste ich schon lange.

      1. Der größte Test ist nicht unsere Gesundheit, sondern ob die Wirtschaft überlebt. Der Kleinunternehmer nebenan eingeschlossen. Und vor ein paar Monaten dachte man noch der Klimawandel wäre die Herausforderung unserer Zeit.

      2. Sobald drüben die Wirtschaft einbricht, macht sich das auch auf den Wahlzetteln bemerkbar. Abwarten.

      3. DT verschenkt wohl gerade 1.000$ an jeden US-Amerikaner. Damit könnte seine Wiederwahl im November dann vielleicht doch gesichert sein.

  6. „auf Station“ rangiert gleich hinter „Tanke“, „Umkleide“ und „Schalte“ – sprachliche Verstümmelungen, die auf ein entsprechendes Bildungsniveau rückschließen lassen? – Vermeintlich, wenn man sieht und hört, wie oft linguistisch gelehrte Profis (Moderatoren, Kommentatoren, Redakteure) derartiges von sich geben.

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