Teilen:

0710
4. Berlin-Reise / 2008

#4.06 | Berlinale-Finale

2015 war Berlin die erste Station einer Reise, mit der ich mein 1975 begonnenes Filmprojekt ‚Reisende‘ beenden wollte: oft Gesehenes und Neues als Abschuss für den Zyklus. Unter dem Titel ‚Europa im Kopf‘ steht das Tagebuch dieser Reise in meinem Blog. Hier schließe ich ‚WACHS‘ ab, mit dem kurzen Berlin-Teil des Vier-Stunden-Films.

Video (Ausschnitt aus ‚Zirkus ’89/15‘) – Quellen/Credits in Reihenfolge: MyKey Berlin: ‚Berlin, Berlin‘ | The Beach Boys: ‚Sloop John B‘, teilw. mit Video-Clip | Kuno von Moltke: ‚Des großen Kurfürsten Reitermarsch‘ | Georg Pommer: Circus Roncalli | Chris Farlowe: ‚Out Of Time‘, Musik/Bild | Willi Rose: ‚Puppchen du bist mein Augenstern‘ | Kristina Bach: ‚Atemlos durch die Nacht‘, Bild: Helene Fischer/Auftritt im Olympia-Stadion, 2015 | alle übrigen Aufnahmen, Sprecher und Videoproduktion: Hanno Rinke | Titelbild mit Material von Angela M. Arnold, Berlin /Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (Buddy-Bär/Ausschnitt), TUBS/Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 (Karte Berlin/bearb.), Kiwihug/unsplash (weißes Papier) | Abschlussbild (Kerzenflamme): upklyak/Freepik

28 Kommentare zu “#4.06 | Berlinale-Finale

  1. Wie interessant zum Abschluss noch einmal die Gesichter zur Reportage zu bekommen. Vielen dank fürs Mitnehmen auf die Reise.

      1. Ah ja, das klingt sehr logisch. Solch eine Collage muss ja urheberrechtlich ein Albtraum sein.

      1. Mich erstaunt ja schon, dass die immer noch auftreten. Ich meine, klar warum nicht. Aber irgendwann müssen die doch auch mal die Nase voll haben.

      2. Von Erfolg bekommt man so schnell wohl nicht genug. Selbst die Rolling Stones nicht. Die werden weitermachen bis keiner mehr übrig ist.

      3. Wenn man seinen Beruf gar nicht als Arbeit betrachtet, dann kann man ja auch nicht wirklich in Rente gehen. Warum sollte ein Künstler nicht auftreten, solange er etwas zu sagen oder solange er zumindest ein Publikum hat.

    1. Das ist ja witzig. Jetzt lese ich gerade heute morgen in den Nachrichten über Mick Jagger und seine angeblichen ‚Flings‘ mit Keith Richards und Mick Taylor. Ich meine, warum nicht. Zeitlos passt also wirklich.

      1. Zwischen ‚zeitlos‘ und ‚aus der Zeit gefallen‘ besteht ein Unterschied, aber den bestimmen nicht die Philosophen, sondern das Publikum.

      2. Ich finde die Stones passen irgendwie in beide Kategorien. Aber bei solch einem musikalischen und popkulturellen Erbe darf man ja fast schon aus reiner Sentimentalität auf so ein Konzert gehen.

  2. Reisende und ihre Reisen – wirklich eines meiner liebsten Themen. Weil man da immer so viel über die Welt und über sich selbst entdecken kann.

      1. Genau wie es in der Beschreibung steht: man erlebt eine gute Mischung aus oft Gesehenem und viel Neuem. So soll es doch sein.

  3. Ein super Zusammenschnitt finde ich, eine sehr schöne Abrundung zum Ende der Reihe, sehr einfühlsam. Ich komme nicht regelmäßig dazu hier zu lesen, habe die letzten Beiträge aber am Wochenende genossen. Schade, dass es hier gerade nichts Neues mehr gibt.

    1. Ich habe schon alles hier im Blog gelesen. Sie auch? „Wachs!“ war sehr schön vielschichtig, wenn auch sehr lang. Hier fand ich es wunderschön zu lesen, wie sich die Ansichten und Aufsichten auf Berlin über die Jahre gewandelt haben. Und die Beziehungen, die man gepflegt hat zu den unterschiedlichen Zeiten. Aber „Am Teich“ hat mir irgendwie besonders gefallen. Einerseits wegen der doch auch sentimentalen Familiengeschichte als Neben- und Hauptschauplatz, aber auch wegen meiner vielen Kindheitserinnerungen an Hamburg. Haben Sie eine Lieblingsreihe?

  4. Auf den Blog hier kam ich erstmals aufgrund einer Kinderstory – hieß die Flamme und Schwert? Da gab es Animationen, die mich festhielten und der Text zog mich dann in den Bann. Habe mir den Blog seitdem abgespeichert und auch das wunderschöne Buch gelesen. Mir gefällt es immer besonders, wenn ich von Orten lese, die ich selbst besucht habe oder noch besuchen möchte. Da ich Berlin in den letzten 10 Jahren sicher 20 mal besucht habe, war diese Reihe perfekt für mich.

    1. Ich fand das Machtgefüge in der BEELZEBUB-Story richtig stark. Besonders das Ende hat es in sich! Kann ich nur empfehlen.

Schreiben Sie einen Kommentar!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

drei + sechzehn =