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Denkabfall

Erster Januar Zweitausendeinundzwanzig

All meine guten Wünsche für ein Jahr, das hoffentlich mehr hält, als 2020 nicht versprach: Mut, Kraft, Glück und Spaß!

Gleich zu Anfang des neuen Jahres beginnt mein nächster Reisebericht. Wie alle Beschreibungen von Ereignissen handelt er von der Vergangenheit. Die hat ja bei Menschen meines Alters schon einen stattlichen Umfang angenommen. So ist das Vorlegebesteck des Textes bereits zwanzig Jahre alt – das museale Tafelsilber. Aber ich habe es ziemlich gründlich geputzt: Es glänzt wieder. Wie gewohnt sehe ich dort, wo ein Haus steht, noch einen Stall und einen Palast, und dort, wo ein Weg verläuft, sehe ich noch einen Pfad und eine Allee. Trotzdem ist es, passend zu Corona-Zeiten, eine bescheidene Reise – äußerlich betrachtet. Sie enthält alles, was ich zu bieten habe. Am 10. März wird sie zu Ende sein.

Am Sonntag brechen wir auf!

Startklar,
Hanno Rinke

Titelfoto: Privatarchiv Hanno Rinke | Foto unten: Vovantarakan/Shutterstock

28 Kommentare zu “Erster Januar Zweitausendeinundzwanzig

    1. Wurde mir wegen seiner Pracht auch 1989 aus einer Restaurant-Garderobe gestohlen. Damals waren Tiere auf dem Kopf und im Topf noch wohl gelitten. Heute traut sich ja kein political correcter Dieb mehr, sowas noch zu klauen.

      1. Neulich las ich man dürfe selbst vererbte Pelze nicht tragen, weil man sonst andere Menschen ebenfalls dazu ermuntern würde. Ein ansonsten völlig vegan lebender Mensch bekäme also beim Anblick eines Pelzmantels auch gleich Lust auf ein totes Tier am Körper?! So ganz habe ich die Logik nicht verstanden.

      2. Den von meiner Mutter 1969 für mich umgearbeiteten Waschbärmantel trage ich weiterhin mit Chutspe, wenn das Wetter es hergibt. Ich esse sogar immer noch Ölsardinen, wenn ein Aquarium im Raum steht, ohne vorher den Goldfischen die Augen zu verbinden.

      1. Geschichte wird im Kopf geschrieben, oder halt im Blog. In jedem Falle subjektiv und im Nachhinein. Bin auch gespannt was es dieses Mal zu erzählen gibt.

      2. Gespannt was es zu erzählen geht und natürlich auch wohin die Reise überhaupt geht…

  1. Die Erwartung an 2021 ist schon jetzt so hoch, dass sie eigentlich nur enttäuscht werden kann. Aber ich freue mich trotzdem auf das neue Jahr. Es wird schon alles werden.

      1. Das hatte ich fast vergessen. Jetzt, wo Mutti wieder allenthalben beliebt ist, ist die kommende Wahl ja kaum noch in den Nachrichten.

      2. Ich muss sagen, ich war auch nicht immer ihr größter Fan. Aber in so einer Krise war ich schon froh, dass da jemand regiert, der (die) solch eine Besonnenheit zeigt.

      1. Wenn Montag wieder die normale Arbeitswoche und der Alltag losgeht, dann wird man wohl auch bemerken, dass Corona immer noch da ist und noch eine ganze Menge Durchhaltevermögen gefragt ist.

      2. Ich freue mich tatsächlich auf meine Arbeit und die kommenden Projekte. Urlaub ist ja noch einmal etwas anderes, aber solch „aufgezwungene“ Feiertage machen mich nach einer Weile auch ein wenig kribbelig 😉

      3. Ich freue mich auch auf dieses neue Jahr. Aber das hängt wahrscheinlich sehr von den eigenen Umständen ab.

      1. Meistens wird man ja eh nochmal überrascht. Wer hätte schon mit solch einem 2020 gerechnet?!

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