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Am Teich

#14 – PLATZ 1: DAS KINO

In den frühen 70er-Jahren fuhren wir samstags oft in die Innenstadt und sahen die Filme in einem der ‚Erstaufführungstheater‘. Anschließend gingen wir essen – nach Möglichkeit passend zum Drehort des Films. Deshalb gab es oft Steak, immer mal wieder Froschschenkel oder Saltimbocca, aber nie Eisbein. Wir, das waren damals Harald, Silke, Esther und ich. Harald hatte ich durchs Kino kennengelernt, Silke durch die Musik, Esther durch Silke. Ich werde das so kurz wie – mir – möglich erklären.

Fotos (3): Privatarchiv H. R.

Harald war in der neunten Klasse sitzen geblieben, ausgerechnet wegen Latein, das seine Mutter las wie die ‚BILD-Zeitung‘. Sitzenbleiber beachtete ich grundsätzlich nicht: Sie waren noch älter, noch halbstärker und offenbar (noch?) dümmer als ich. Bei Wiemans gab es einen Neuzugang: Evelyn. Sie war die Tochter von Frau Wiemans Bruder. Er lebte mit Familie in Caracas und wollte, dass seine Tochter deutsches Leben kennenlernt. Evelyn war zwei Jahre älter als ich und sehr viel koketter. Sie brachte den streng katholischen Haushalt der Wiemans auf sympathische Weise durcheinander, mich auch ein bisschen, sogar, wenn sie am Klavier mit mir Beethoven vierhändig spielte. Ich zeigte ihr Fingersätze, sie brachte mir Cha-Cha-Cha bei.

Fotos (5): Privatarchiv H. R.

Mit Evelyn und Kathrin ging ich ins ‚Liliencron‘. Harald stand mit Freunden vor dem Kino und wurde von Evelyn begrüßt. Sie war die Freundin des besten Freundes von Haralds älterem Bruder. Bei so vielen Gemeinsamkeiten war es ja klar, dass Harald für die nächsten zehn Jahre mein bester Freund werden musste. Im Ernst: Nachdem wir erst voneinander Notiz genommen hatten, stellten wir fest, dass wir sehr viel mehr gemein hatten, als der erste Anschein hergab. Wir liebten beide die Kunst (er mehr Malerei, ich mehr Musik); wir rangen beide um die Religion (er mehr atheistisch, ich mehr gläubig); wir waren beide Spezialisten für unsägliche Albernheiten (oder ich war es und er lernte schnell). Er baute meinen Eisenbahnkeller zum Partykeller um und ich half ihm dabei. Da saßen wir dann nächtelang zu zweit und hörten Soul, Shirley Bassey, The Doors, The Walker Brothers, Schubert und Ray Charles. Zu dritt mit Hans-Dieter spielten wir Skat und zu viert mit Tine (Teil der katholischen Elbvororte) probierten wir die unterschiedlichen Haschisch-Varianten durch.

Fotos (2): Privatarchiv H. R.

Wir reisten jedes Jahr durch Italien, später auch durch Griechenland, Spanien, Portugal, und wir schrieben uns dazu lange, absurde, bebilderte Reiseberichte, die unsere Aufenthalte, unsere Erlebnisse, unsere Verhaltensweisen durch den Kakao zogen – so etwas wie die Vorstufe zu diesem Reisebericht aus Othmarschen.

Bilder (5): Privatarchiv H. R.

Nachdem ich mein Kompositionsstudium und meinen Literaturversuch ‚Sprünge von Türmen‘ beendet hatte, begann und vollendete ich eine kaufmännische Lehre plus Fortbildung in London, bevor ich in Hamburg Product Manager wurde. Alles bei der Deutschen Grammophon Gesellschaft, die meine Repertoire-Kenntnisse genauso zu schätzen wusste wie meine Errungenschaften im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen.

Foto: Privatarchiv H. R.

Gegenüber meinem Dreierzimmer saß Silke allein und kümmerte sich um Artist Promotion. Sie wohnte jenseits der Waitzstraße, also in Groß Flottbek, vier Häuser entfernt von Harald. Ihre Schwester Esther hatte gerade das Abitur gemacht und studierte Mode. Das Alter, die Kinderstube, der politische Geschmack, und alles im Abstand von zwei Quadratkilometern – so etwas bindet natürlich. Silke sah ich sowieso täglich: im Büro und beim Mittagessen im ‚Fra Diavolo‘. Wie ich es im Text zu meinem Film über diese Zeit formulierte: ‚Zwei Liter Wein in zwei Stunden. Mal fuhr Silke, mal zahlte ich.‘ Aber fleißig und ehrgeizig waren wir trotzdem. Wir reisten viel durch Europa und immer wieder nach Übersee. Wenn wir am Wochenende zu Hause waren, gingen wir ins Kino: ‚Esplanade‘, ‚Streit’s‘, ‚Holi‘, das waren die Tempel, in denen unsere Lichtspielmessen gefeiert wurden. Pali, mein enger Freund, Kollege und kurzfristiger Liebhaber, betrachtete unsere Zusammenkünfte im ‚Esplanade‘ und im Esszimmer mit Argwohn, weil dabei nichts Sexuelles geschah, sondern, wie er fand, verhindert wurde. So nannte er uns boshaft ‚die Notgemeinschaft Flottbek‘. Mir war das zu umständlich, und ich machte daraus einfach die ‚Noflo‘. Die Institution Noflo, sie darf in diesem Reisebericht auf keinen Fall fehlen und tut es jetzt ja auch nicht mehr. Hier nur ein bisschen Film von der Sommerreise 1975.

Video (Ausschnitt aus ‚Pingpong ’77‘): Hanno Rinke

Als ich noch (!) jünger gewesen war, bin ich überwiegend mit meinen Eltern ins Kino gegangen. Nach ‚Zeugin der Anklage‘ zeigte beim Rausgehen eine Frau auf mich und sagte entsetzt „Ein Kind!!!“ Ich hätte das Weib gern zertrampelt, aber schon damals ließ ich mir vieles Wünschenswerte nicht durchgehen. Meine Eltern, die mich als Sechsjährigen allein ins Kino hatten gehen lassen, schämten sich auch nicht für mich, wenn sie dabei waren.

Fotos (2): Privatarchiv H. R.

Ich sah immer jünger aus, als ich war, was man mit fünfzehn weniger zu schätzen weiß als mit fünfzig. Vorsorglich bestellte ich meine Karte immer schon telefonisch, aber es konnte passieren, dass die Frau an der Kasse sagte: „Sollte die Karte für dich sein? Du geh mal lieber spielen!“ – Zertrampeln!

Foto: picture alliance/IMAGNO/Votava

Zu Ostern gingen wir oft ins ‚Savoy‘, wo die ganz fetten Schinken von der Superbreitwand strahlten: ‚Quo Vadis‘, ‚Ben Hur‘, ‚Salomon und die Königin von Saba‘, ‚In achtzig Tagen um die Welt‘ – Cinemascope, und ich mitten drin: Das waren die Ereignisse, die mir das Ostererlebnis bescherten. In den obligatorischen Kinopausen gingen wir vor die Tür und sahen die Ostermarschierer vorbeischlurfen: mit Kinderwägen und ohne jedes bisschen Feurigkeit: ein trostlos fades Kontrastprogramm zu den überwältigenden Ereignissen auf der Leinwand. Während ich im halb verdunkelten Kinosaal dem Intermezzo lauschte, fieberte ich dem weiteren Verlauf der Handlung entgegen und war mir völlig sicher: Wenn ich erwachsen sein würde, wollte ich sein wie Moses oder wie Kleopatra oder wie der Lord im Heißluftballon, aber ganz gewiss niemals wie diese grauen Trottler, die ihren schlaffen Protest unbeachtet durch die Straßen schleiften. Meistens regnete es auch noch, und Guntram freute sich dann triumphierend: „Das geschieht denen recht. Hoffentlich werden die schön nass.“ Die Lust an Schadenfreude und die Lust an Monumentalfilmen verdichteten sich mir zu einem wohligen Ostergefühl. Wer anders aufgewachsen war als ich, sah das natürlich anders.

Bei uns in der Nähe gab es drei Kinos: die ‚Flottbeker Lichtspiele‘ in der Mitte der Waitzstraße nannten sich später salopp ‚Floki‘. Wir dachten uns dabei ‚Floh-ki‘, weil der Vorführraum so klein war. Trotzdem habe ich dort zum ersten Mal ‚Vom Winde verweht‘ und Caterina Valente gesehen. (‚Liebe, Tanz und 1000 Schlager‘). Jetzt ist dort – nichts. Nicht mal ein Laden, Arzt oder Immobilienbüro.

Foto: Privatarchiv H. R.

Einen Kilometer nördlich, am Ende der Beselerstraße, ganz in Silkes Nähe lagen die ‚Landhaus-Lichtspiele‘. Sie waren baulich und vom Innenraum her das schönste Kino und zeigten die dämlichsten Filme. Immerhin sah ich dort mit Vergnügen und mit Horstl und mit Peter Alexander ‚Musikparade‘ und in einer Matinee ‚Drei Münzen im Brunnen‘.

Als ich Silke kennenlernte, war das hübsche Kino schon eingegangen. Das Lebensmittelgeschäft, das seither dort residiert, hat, seiner Umgebung angepasst, kaltgeräuchertes Lachsrückenfilet und Haricots Verts extra-fins im Angebot. Auch schön.

Das 200 Meter näher zum Bahnhof also zu mir gelegene ‚Liliencron‘ war das vornehmste Kino der Elbvororte. Harald und ich betonten immer, dass es dort keine Reklame gab, sondern Werbung. Nicht marktschreierisch, sondern grafisch gestaltet. Als ich klein war, fand ich das ‚Liliencron‘ langweilig, ein Schicksal, das Vornehmem leicht blüht. Dort wurden nicht die neuesten Filme gezeigt, sondern alte mit ‚Prädikat besonders wertvoll‘. – Einmalig in Hamburg und wirklich abschreckend. Aber je mehr wir Cineasten wurden, desto häufiger besuchten wir das ‚Liliencron‘. Die Atmosphäre war gediegener, das Publikum intellektueller. So sahen wir uns. Und dort hatten wir uns ja bei René Cléments ‚Plein Soleil‘ (‚Nur die Sonne war Zeuge‘) kennen- und bald darauf schätzen gelernt.

Trotzdem gingen wir wohl nicht oft genug hin: Das ‚Liliencron‘ ging ein und wurde von einem China-Lokal übernommen. Gibt es einen wegweisenderen Niedergang? Die europäische Kultur des 20. Jahrhunderts macht Frühlingsrolle und gebratenem Schwein süßsauer Platz. Bald werden wir alle zu Weihnachten Pekingente essen und Punkte für Wohlverhalten sammeln.

In der Holländischen Reihe gab es außerdem das ‚Metropol‘. Das liebten Irene und ich besonders. Manchmal schlichen wir uns dort nach Ottensen in die Nachmittagsvorstellung, wenn Guntram noch, Geld und Anerkennung verdienend, im Büro saß. Das ‚Metropol‘ war in Kino das, was St. Marien um die Ecke in Kirche war: plüschig, mit einem Hang zu anheimelnder Bombastik. Ich habe dort so unvergessliche Erlebnisse wie ‚Die Brücke am Kwai‘, ‚Vertigo‘ und ‚North by Northwest‘ in mich eingesogen.

Das ‚Metropol‘ wurde gleich nach dem ‚Landhaus‘ geschlossen und sofort abgerissen. In unerträglich gelbem Klinker hat sich auch dort ein Lebensmittelgeschäft aufgetan und bietet, seiner Umgebung entsprechend, Kohlroulade aus der Dose und Grünkernschrot.

Aus Ordnungsliebe erwähne ich noch das ‚Regina‘ in Blankenese. Es hatte einen ausladenden Parkplatz, kurz vor dem Punkt, an dem die majestätische Elbchaussee schlappmacht und verendet. Selbst wenn ein Film nicht besonders sehenswert zu werden versprach, lohnte sich der Besuch dennoch schon deshalb, weil man den Wagen vor dem Eingang so unbeschwert abstellen konnte. Jetzt wohnen auf dem Areal wohlhabende Menschen mit Tiefgarage.

Zeichnung: H. P. Kunkel/Blankeneser Bürgerverein e. V.

Und das ‚Elbe Osdorf‘ als Allerletztes: Es liegt am hässlichsten und es ist am hässlichsten. Zum Parken muss man sich mühsam in einen etwaigen Zwischenraum zwängen oder das Auto auf der gegenüberliegenden Seite der durchgehend lärmtosenden, vierspurig befahrenen Ein- und Ausfallstraße abstellen. Dorthin, in die ‚Elbe-Lichtspiele‘ verschlug es uns immer dann, wenn ein Film woanders nicht zu sehen war. Das machte den Schuppen ab Ende der Achtzigerjahre, na ja, nicht zu unserem Lieblingskino, aber zum meistbesuchten – und es existiert immer noch. Als einziges! Das hätte ich 1970 nie für möglich gehalten. Aber – vieles andere auch nicht.

Foto: Privatarchiv H. R.

Ich glaube, ich finde Kino immer noch aufregender als Theater und Oper. Das sehen die Regisseure wohl genauso, denn keine Inszenierung kommt mehr ohne Leinwände und flimmernde Monitore aus. Die Möglichkeit, ein Zucken im Gesicht oder eine Zigarette im Aschenbecher ganz aus der Nähe zu betrachten, Weitwinkel und Zoom, der Rhythmus des Schnitts, der Wechsel von Zeit und Raum, die Sprache, die Musik – Film ist die Ausdrucksform unserer Epoche. Im Saal hingegen liebe ich opernhafte Theatralik. Die Wände, die Sitze, der Vorhang, besonders der – das alles soll Erwartungen schüren. Dann muss der Vorführer das Licht ganz, ganz langsam dimmen. Die Werbefilme sehe ich mit großem Vergnügen: ‚So also, denken die Fachleute für Konsumverführung, so können sie mich heute beeindrucken oder zumindest die Leute neben mir.‘ Die Trailer mag ich auch. Da hab’ ich bunt auf weiß, was ich demnächst nicht zu sehen brauche.

Früher gab es immer noch einen Vorfilm: ‚Die Spitzenklöpplerinnen von Abenberg‘ oder so. Das war zwar langweilig, aber es kitzelte die Ungeduld wohlig. Vielleicht wurde noch mit unprofessioneller Gleichgültigkeit Eiskonfekt angeboten, aber dann endlich verlosch das Licht ganz und gar: Das Wunder begann.

Manchmal auf Geschäftsreisen verleugnete ich mich abends und ging allein essen, um zu schreiben, um zu beobachten. Ins Kino ging ich, seit ich fünfzehn war, nur noch in Begleitung. Nach Rolands Tod habe ich mich mehr als ein Jahr lang nicht mehr mitnehmen lassen ins Kino, und seit meinem Schlaganfall war ich überhaupt nie mehr in einem dieser Tempel der Träume.

Foto: Ger Bosma/Alamy Stock Foto | Titelillustration mit Bildmaterial von Nejron Photo/Shutterstock (Sitze im Kinosaal) und Ger Bosma/Alamy Stock Foto (Eingangshalle im Kino)

38 Kommentare zu “#14 – PLATZ 1: DAS KINO

      1. Den Filmverleihern und den Kinobetreibern. Bei uns im Viertel musste schon ein kleines Programmkino dicht machen. Super traurig.

      2. Wenn Lokale und Kinos jetzt schließen – kommt der Bedarf nicht im Herbst wieder? Gibt es dann Neu-Eröffnungen, um das Außer-Haus-Erlebnis zu unterstützen?

  1. Diese Kinopausen kenne ich nur von ganz wenigen Erlebnissen. Im Theater finde ich Pausen immer ganz nett, aber im Kino sehe ich den Sinn nicht.

      1. In der Oper und im Theater waren früher die Pausen da, um seine Garderobe zu zeigen, jetzt gilt das selbst für Premieren kaum noch. Zu ‚Ariadne auf Naxos‘ kann man auch im Schlafanzug gehen.

    1. Pausen habe ich im Kino nur bei Filmen mit Überlänge erlebt. Da fand ich die Unterbrechung, außer dass man schnell auf die Toilette kann, auch eher störend.

      1. Wer bei der Berlinale mal im Auditorium saß wenn ein Lav Diaz Film von 8 Stunden Lauflänge auf dem Programm stand, der freut sich definitiv wenn es mal eine kleine Pause gibt 😉

      2. Solche Marathon-Erlebnisse sind nicht unbedingt meins. Aber bei Lav macht man ja eher seine eigenen Pausen, da gibt es keine offizielle Getränke- und Pinkelpause.

  2. Als passionierter Cha-Cha-Cha-Tänzer hätte ich Sie eigentlich nicht eingeschätzt. Oder war das nur ein sehr flüchtiges Ereignis?

  3. Zwei Liter Wein in zwei Stunden habe ich als Jugendlicher ein einziges Mal geschafft. Danach ging es mir so übel, dass ich nie wieder im Leben betrunken war.

  4. Flimmernde Leinwände gibt es im Theater wirklich in Massen. Selten funktioniert das auch, meistens wirkt das aber eher eher unbeholfen als modern.

      1. Das ist für mich genau das große Manko dieser digitalen Theaterschlachten. Theater kann eben nicht dasselbe wie Kino. Dann sollte man auch gar nicht erst versuchen aus eigenem Antrieb in Konkurrenz zu gehen.

    1. Schlöndorff eher, Fassbinder weniger, Wenders nicht so. Den in der Küche tätigen Familienvater, den es ausschließlich als Bezeichnung für die deutsche ‚Hausmann’skost gab, wollten wir nicht stören und aßen dann lieber Wiener Schnitzel oder Tafelspitz. Höchstens mal Matjes nach Hausfrauenart.

      1. Bei mir war Fassbinder der einzige, der mich im „Neuen Deutschen Film“ interessiert hat. Aber ich war zu der Zeit eher an den Franzosen interessiert.

  5. Kino ist eines der wenigen Dinge, die mir auch ohne Begleitung richtig viel Spaß machen. Anschließend ist es natürlich auch schön sich mit jemandem auszutauschen, aber das Film schauen selbst braucht ja keine Gesellschaft.

    1. Aber das ist doch genau der ausschlaggebende Punkt, man will solche Erlebnisse doch mit jemandem teilen. Was nützt mich der tollste Film, wenn ich niemanden habe mit dem ich darüber reden kann.

      1. Es ist wie Fernsehen mit Werbepausen: Wenn der TV-Film gut ist, stören sie. War der Kino-Film gut, will man hinterher drüber reden. War der Film schlecht, stört die Werbung nicht. Vielleicht gibt es auch nicht viel zu sagen. Allerdings hätte man sich die Betrachtung dann auch gleich sparen können. Obwohl: sich mit einer/m Vertrauten über ein mieses Machwerk gemeinsam zu ereifern, ist ein Hochgenuss!

      2. Das stimmt genau. Gerade über richtig schlechte Werke kann man sich doch mit Genuss aufregen. Am langweiligsten ist Mittelmaß, da gibt es meistens nicht viel dazu zu sagen.

  6. Zeugin der Anklage hat mich als Jugendlicher Mensch übrigens auch beeindruckt. Zwar nie auf der großen Leinwand, aber immerhin im elterlichen Wohnzimmer.

      1. Das ist tatsächlich war. Man kann die Kinoleinwand nicht mit einem Fernseher vergleichen; selbst dann nicht, wenn man die heutigen ultra-hochauflösende Flachbild-Fernsehgeräte oder Heimkino-Beamer in Betracht zieht.

  7. Teilweise kommen ja heute noch Eisverkäufer in den Raum nachdem die Filmvorschau vorbei ist. Meist schleichen sie sich etwas beschämt wieder raus, weil niemand zuschlägt.

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