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0404
Tänzer außer der Reihe

Dialog 2: Am Telefon

NICHTS BESONDERES

(Der, der anruft: A; der, bei dem es klingelt: K)

K: Hallo!

A: Martin?

K: Ja?

A: Stefan.

K: Stefan! Nummer unterdrückt. Geh ich sonst gar nicht ran.

A: Aber jetzt doch.

K: Ach, das ist ja komisch, gerade vorgestern haben wir von dir gesprochen. Wie gehts dir? Was machst du?

A: Gut gehts mir. Sehr gut. Und mit wem hast du über mich gesprochen?

K: Ach, mit David, wir haben uns zufällig vorm Supermarkt getroffen. Wo sonst? Gibt ja nix. Kein Kino, kein Konzert.

A: David Dreher?

K: Ja. Dein David.

A: Mein David … mein früherer David. Und?

K: Na ja, er war mit seinem Jetzigen da. Wir standen nur kurz zusammen. – Du weißt doch, dass er wieder mit jemandem zusammen ist?

A: Wir haben eigentlich kaum noch Kontakt miteinander.

K: Wir haben ja auch kaum noch Kontakt. Schön, dass du dich mal meldest.

A: Ja, ich dachte, ich muss endlich mal wieder anrufen, wenn man sich schon nicht sieht. Fast hat man ja Hemmungen, sich zu melden. Ich hab’ gemerkt, ich kann deine Nummer gar nicht mehr auswendig.

K: Na ja, man hat ja auch so viel im Kopf.

A: Ja, schrecklich! Ich hab’ so viel zu tun, ich komm zu nichts. Klingt lächerlich, aber ist wirklich so … Heute ist der erste Abend seit Wochen, an dem ich mal was anderes mache als Homeoffice. Ich genieß’ das richtig. Ich hab’ mir eine Flasche Rotwein aufgemacht und will endlich mal ein bisschen lesen. Man wird ja fast wieder zum Analphabeten durch den Stress.

K: Ja, bei mir gehts auch rund. Die ganze vorige Woche war ich in Videokonferenzen, jeden Tag.

A: Also läuft’s gut bei dir?

K: Ach, sehr gut, eigentlich.

A: Man hört ja viel von Entlassungen in deiner Branche.

K: Stimmt auch. Das Betriebsklima ist nicht doll zurzeit. Nirgendwo, denk ich.

A: Aber du hast keine Probleme?

K: Na ja, es wird eben alles ein bisschen härter, auch der Wettbewerb im eigenen Haus. Aber sonst …

A: Was machte David denn so für einen Eindruck?

K: So weit in Ordnung. Er trägt jetzt Vollbart. Passt ganz gut zu ihm.

A: Ach! Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

K: Doch. Sieht gut aus, macht ihn etwas erwachsener.

A: Noch erwachsener? In seinem Alter versucht man doch schon wieder, jünger auszusehen.

K: Na ja, du weißt schon. Ist rein optisch. Sonst war er wie immer.

A: Keine Entwicklung?

K: Also, wie gesagt, wir haben nur kurz gesprochen.

A: Und sein neuer Freund, wie ist der?

K: Die sind schon länger zusammen. Ich dachte, das weißt du.

A: Ach, ich kümmer’ mich doch da nicht so drum.

K: Tja … schade, dass das damals nicht geklappt hat mit euch, ich meine, nicht länger.

A: Also, ehrlich gesagt, ich bin – nachträglich gesehen – eigentlich ganz froh. Ich muss auch mal allein sein. Ein Buch lesen oder einfach im Sessel sitzen und Musik hören. Wenn du mit jemandem zusammenlebst, kommst du zu nichts. Ich hab’ das doch gesehen, wie das war in den zweieinviertel Jahren mit David: Da geht man hierhin, da geht man dahin – und wenn man zu Haus bleibt, quatscht man auch nur blöd rum miteinander. Was meinst du, wie ich das jetzt genieße: Mails schreiben oder bloß still im Bett liegen und Netflix sehen, irgendwas ganz Doofes, aber eben in vollkommener Ruhe. Niemand, der was anderes sehen will oder meckert, wenn man im Bett raucht. Kenn ich doch alles. Und dann: Man kommt eben zu viel mehr, wenn man allein ist, auch gerade für sich selbst.

K: Ja, das stimmt schon, aber manchmal fehlt einem auch was.

A: Ja. Manchmal fehlt was. –  –

K: Bist du noch da?

A: Ja, ich bin noch da.

K: Es war plötzlich so still.

A: Weil ich nichts gesagt habe.

K: Also, du lebst noch allein seit damals.

A: Ja. Du doch auch?

K: Ja. Nach David kommt wohl nichts mehr.

A: Ach ja, du auch. Das hatt’ ich fast vergessen.

K: War ja auch vor deiner Zeit.

A: Du warst eigentlich immer enger mit David befreundet als ich.

K: Bis auf die zweieinviertel Jahre, die du eben so genau erwähnt hast.

A: Na ja, das war was anderes.

K: Von dir aus gesehen.

A: Aber dass du den Kontakt inzwischen auch fast verloren hast …

K: Ja, so ist das eben.

A: Und wo bleibst du jetzt mit deinen Träumen?

K: Mit meinen Träumen? Die zergehen mir zwischen den Fingern.

A: Gesund.

K: Glaubst du wirklich?

A: Na ja, spielt sich ja auch nicht mehr viel ab, unterwegs.

K: Weiß ich nicht.

A: Hast du schon mal an Telefonsex gedacht?

K: Ich hab’ lieber beide Hände frei.

A: Ich könnt’ mir das ganz aufregend vorstellen. Eine Stimme, die einen anmacht. Und wenn es vorbei ist, nimmt man die Stöpsel aus den Ohren – das war’s.

K: Hättest du keine Angst, dass du dir danach noch einsamer vorkommst?

A: Na ja, immerhin kommunikativer als Selbstgespräche. Mit einer Konferenzschaltung kann man sogar Gruppensex machen.

K: Wenn du meinst …

A: Du musst die Vorteile sehen: Sich gegenseitig heißreden, ist doch oft schon das Beste vom Ganzen. Wenn man zugreift, fangen die Enttäuschungen an.

K: Manchmal hören sie dann auch auf.

A: Glaubst du, früher war es besser?

K: Ich weiß es nicht. Ich denk’ nicht viel dran.

A: Ich ja.

K: Ich will nicht drunter leiden, dass es vorbei ist.

A: Was ist vorbei?

K: Unsere Zeit. Unsere gemeinsame Zeit. Mit David und Gerd und Robert und Michael. Dir – mir. Die Kneipen, die Albernheiten, die Hoffnungen. Ich vermiss es nicht, aber ich will auch nicht dran denken.

A: Weil du denkst, du könntest drauf kommen, dass es schöner war damals?

K: Ich mach’ weniger Fehler, jetzt.

A: Du machst vielleicht andere Fehler.

K: Ich hab’ nicht mehr so viele Gelegenheiten, Fehler zu machen. Die alten wiederhol’ ich nicht, und neue …

A: Ja, ich weiß.

K: Was macht deine Schwester?

A: Sybille gehts gut. Sie fragt manchmal nach dir. Ich glaub’, sie hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie dich doch irgendwann mal rumkriegt.

K: Du spinnst.

A: Na ja, so leicht ist es für sie auch nicht mehr, jemanden zu finden. Erstens ist sie über dreißig und zweitens ist sie zu anspruchsvoll. Wenn ich so mit ihr zusammen bin und wir beobachten Kerle, dann hat sie an jedem was auszusetzen. Du weißt ja, wie Frauen werden, wenn sie zu viel mit Tunten zusammenglucken.

K: Und nun bin ich die letzte Hoffnung für sie?

A: Die letzte Hoffnung …

K: Der letzte Versuch, mein’ ich. Die letzte Versuchung.

A: Ich probier’ grade. Der Wein ist wirklich gut. Jahrgang – weiß nicht.

K: Alt und schwer …

A: War er am Anfang gar nicht.

K: War’n wir alle nicht, am Anfang.

A: Die Flasche liegt hier seit mehr als zehn Jahren. David hat mir den Wein damals geschenkt, als ich achtundzwanzig wurde, und wir haben immer gesagt, wir trinken ihn erst, wenn irgendwas ganz Besonderes kommt. Und wenn dann mal eine Gelegenheit gewesen wäre, dann fanden wir sie nie besonders genug. – Du hast recht, er ist wirklich ganz schön schwer. Ich bin gar nicht sicher, ob ich die Flasche allein austrinken kann. Ich vertrag’ nicht mehr so viel. – Hast du nicht Lust, kurz vorbeizukommen?

K: Du, das tut mir leid, ich muss heute noch einen Auftrag fertig kriegen, sonst wär’ ich gern gekommen. Und ehrlich gesagt – mit Corona ...

A: Na ja, war auch nur so ’ne Idee.

K: Aber wenn dieser ganze Mist vorbei ist, dann müssen wir unbedingt was verabreden.

A: Zu Pfingsten! Da sind wir ja vielleicht schon geimpft …

K: Immer noch der Träumer von damals!

A: Ich als Pfingstochse vor den Karren gespannt: Das wär’ doch ein schöner Ausflug. Fast wie früher.

K: Du warst da eben immer vorneweg …

A: … und hab gezogen.

K: Es kommen bestimmt auch wieder bessere Zeiten.

A: Für manche bestimmt.

K: Für Amazon jetzt schon.

A: Für Mallorca auch, für die Antarktis nicht so …

K: Okay, also bis dann.

A: Ja, bis dann. Mach’s gut!

K: Du auch. Tschüss!

A: Tschüss!

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VOKABELN

Ki|no

[ˈkiːno], Substantiv, Neutrum

Sieht man mal von den Gay-Kinos ab, in denen es sich nach Meinung von Experten im Dunkeln gut munkeln lässt, so sind Schwule auch sonst Cineasten. Sie tragen zur Kundschaft von Filmkunsttheatern überproportional bei, vor allem wegen der Silbe ‚kunst‘ in der Mitte. Da sind sie dann ein fachmännisches Publikum: Von schnellen Schnitten verstehen sie was, von Schwenks auch. Allerdings schauen sich die Kulturbewussteren unter ihnen nur Filme an, die sie mindestens schon dreimal gesehen haben. Idolmäßig hat sich deshalb seit Marlene Dietrich und James Dean (‚einer von uns‘) nicht viel getan. Und Gestalten wie Pokémons, X-Men und Men in Black drängen auch die aufgeschlossensten Schwulen in die Subkultur zurück.

un|ter|wegs sein

[ʊntɐˈveːks zaɪ̯n], Wortgruppe aus Adverb und unregelmäßigem Verb

Standort schwulen Selbstverständnisses

Pro|b|le|me

[proˈbleːmə], Substantiv (Plural)

Schwierigkeiten beim Standortwechsel

nach|träg|lich ge|se|hen

[ˈnaːχˌtʀɛːklɪç] [ɡəˈzeːən], Wortgruppe aus Adjektiv und Partizip

Blickpunkt schwulen Selbstverständnisses

Wein

[vaɪ̯n], Substantiv, maskulin

Bevorzugtes Getränk häuslicher Gastlichkeit (siehe Kapitel 9), wobei sich aus der Vorliebe für deutsche oder französische oder gar griechische Herkunft keine Unterscheidung in Verbal-, Oral- oder Analerotiker ableiten lässt, jedenfalls nicht im Sexuellen.

ERLÄUTERUNGEN

Es muss, um Missverständnisse zu vermeiden, vielleicht doch deutlich gesagt werden: Schwulsein war nie so lustig, wie es Außenstehenden eine Zeit lang vorgekommen sein mag. Es war nie leicht. Es ist aber auch nicht unbedingt schwer. Wer jung und reich ist, wird nicht notgedrungen glücklicher, wenn er schwul ist. Wer aber arm und alt ist, wird fast zwangsläufig unglücklicher, wenn er schwul ist – es sei denn, er hat einen oder zumindest mehrere Menschen, mit denen er Brot und Schicksal teilt.

Das klingt immer noch trist und abschreckend genug.
Wozu also etwas lernen, was die Betroffenen in Verzweiflung stürzen kann und die Nicht-Betroffenen nichts angeht? Wirklich nicht? Verstehen ist seliger denn dumm bleiben und Wissenwollen ist menschlicher als irren. So lernen wir zu denken, und wir lernen es auch, über unsere Gedanken zu weinen. Wir lernen Sprechen, um zu erklären und dadurch, um zu trösten und zu verletzen. Und wir lernen Autofahren, um schneller vorwärtszukommen – nicht, um zu verunglücken.

Wir werden vermutlich glücklicher, wenn wir aufhören, unbedingt glücklich werden zu wollen. Wir werden sicher normaler, wenn wir uns nicht krampfhaft bemühen, normal zu sein. Und der Durchschnittliche wird durch Vorsatz genauso wenig außerordentlich wie der Blonde durch Vorsatz rabenschwarz wird, Färben bringt mehr. Na ja. Versuchen kann und soll man alles. Manches hat mehr Chancen, anderes bleibt aufregende Idee. Nur jung bleibt ganz bestimmt niemand. Ganz bestimmt bleibt aber auch nicht jeder arm oder wird es. Und finanziell gesichert, alt und schwul ist unter Umständen bereits akzeptabel. Schwule, die also argwöhnen, dass später mal sie am Hungertuch und an ihnen die Gewissensbisse nagen werden, können nur hoffen, dass sie sich irren.

Die anderen wissen, dass Homosexualität und Reichtum nicht mehr miteinander zu tun haben als Intelligenz und Hautfarbe. Denn die Vorstellung, Sex von Frau zu Frau und von Mann zu Mann sei ein perverser Luxus, den sich übersättigte Alleshaber gönnen, ist doch wohl mit dem Nazi-Reich (das diese Ansicht nicht erfunden hat) untergegangen. Sonst müssten ja irgendwann einmal übersättigte Schwule auf Frauenfleisch und übersättigte Lesben auf Männermuskeln ausweichen, was dann genauso pervers wäre, wie es unwahrscheinlich ist.

Schwulsein hat nicht zwingend etwas mit Alleinsein zu tun, kann es aber haben. Allein sein, weil man es will, ist spannend und entspannend. Allein sein, obwohl man es nicht will, lässt einen leer werden. Was tut man dagegen? Am besten unter Menschen gehen (darüber mehr in den folgenden Lektionen).
Unter Menschen zu gehen macht nicht glücklich, aber es beschäftigt. Ich frage mich, ob ein Heißhunger nach ‚Unter-Leuten-sein‘ ausbrechen wird, wenn die Corona-Beschränkungen wegfallen, so wie die Menschen sich nach der Währungsreform auf ‚Eisbein in Aspik‘ gestürzt haben.

Man kann sich auch allein zu Hause beschäftigen. Das gibt den meisten ein stolzeres Gefühl, allerdings hilft es den wenigsten. Alleinsein kann man aber schließlich lernen. Vielleicht nicht als Dauerregelung, aber für ziemlich lange Zeit.

Außenseiter lernen – notgedrungen – eher als Mittelpunktler, sich auseinander-zu-setzen: mit ihrer Umgebung, mit sich selbst und mit anderen, die sich vor ihnen mit ihrer Umgebung und mit sich selbst auseinandergesetzt haben. Diese Auseinandersetzung ist das Rüstzeug, das Besteck des Überlebens. Da lernt der Schwule aus seiner Einsamkeit, aus Schuberts Streichquartetten und aus schierer Langeweile. Er lernt etwas über soziale Verhältnisse und über zutiefst unsoziale. Und irgendwann mal, so hofft er inständig, wenn er gerade ganz selbstverständlich den Bleistift zum Papier, die Schritte zur Versammlung oder die Gabel zum Mund lenkt, dann sieht er, wie sich die anderen noch die Finger an der Soße verbrühen. Und wenn die anderen endlich gelernt haben, wie hilfreich so ein Besteck auch für sie ist, und zierlich essen, dann wird er selbst sich schon souverän des Schenkels angenommen haben – mit der Hand natürlich.

37 Kommentare zu “Dialog 2: Am Telefon

  1. Und wieder kann man nur staunen. Das scheint ja als hätten Sie den Abschnitt speziell für die Pandemie geschrieben: „Man kann sich auch allein zu Hause beschäftigen. Das gibt den meisten ein stolzeres Gefühl, allerdings hilft es den wenigsten. Alleinsein kann man aber schließlich lernen. Vielleicht nicht als Dauerregelung, aber für ziemlich lange Zeit.“

  2. Genau. Es war nie so leicht, es ist aber auch nicht besonders schwer. Das ist ja genau das, woran man dann wieder sieht wie „normal“ das eben ist.

      1. Das ist doch auch schon ein bisschen Teil dieses ‚Lehrgangs‘. Die eine Normalität gibt es eben gar nicht.

  3. Diese Hemmungen sich zu melden sind gar nicht so weit hergeholt. Am Anfang, als man einfach mal für ein paar Wochen zuhause bleiben sollte, dachte ich noch man verlegt die Gespräche mit den Freunden und Bekannten einfach auf Videocalls. Aber jetzt denke ich manchmal ähnlich. Fehlt der reale Kontakt, dann wird auch die digitale Beziehung schwieriger. Jedenfalls geht mir das so.

    1. Wirklich? Das klingt erstmal traurig. Dabei ist doch mittlerweile jeder ein kleiner Zoom-Profi. In meinem Freundeskreis funktioniert das tatsächlich erstaunlich gut.

      1. Bei mir hängt das sehr davon ab mit wem ich spreche. Bei sehr engen Freunden mag ich das Video, bei allen anderen finde ich es auch etwas seltsam.

      1. Ich habe ihn auch eben erst gesehen und er hat mich gleich zu Ihnen gelockt. Dieser „Lehrgang“ macht direkt Lust auf mehr.

  4. Der Heißhunger ist doch schon da. Aber vielleicht ist das auch je nach Stadt unterschiedlich. Dort, wo man sich eh die ganze Zeit weiterhin trifft, wird vielleicht gar kein so großer Umschwung zu spüren sein.

      1. Ds mag sicher sein. Aber selbst da kommt es möglicherweise auf die jeweilige Person und die eigenen Prioritäten an.

  5. Außenseiter lernen sich auseinanderzusetzen und sind dadurch oft einen Schritt weiter als Mainstreamer. Das ist mir auch schon öfters mal aufgefallen. Man hat es erstmal deutlich schwerer, aber überholt die anderen dafür irgendwann.

  6. Also diese unterdrückte Nummer ist ja ein Klassiker. Anrufe von Fremden will man zwar nicht, aber bei jedem Anruf dieser Art ist man dann so neugierig, dass man doch gleich zurückruft. Haha.

      1. Die tun mir ja manchmal sogar leid. Was für ein schlimmer Job das sein muss. Da gibt es ja wirklich nicht viele Menschen, die sich über deren Anruf freuen.

      1. So ähnlich hätte ich das auch eingeschätzt. Zum Glück hat sich das ein wenig geändert. Wer sich heute beschwert, sollte immer im Kopf haben wie viel schwieriger die Zeiten vor ein paar Jahrzehnten noch waren.

    1. Ich bin sicher, es würde den Geschmack einiger Bedürftiger treffen. Sicher lässt sich da bald im Photoshop auch die ein oder andere Unzulänglichkeit in Echtzeit korrigieren.

    2. Zoom hat ja (zum Glück?) sogar jetzt schon einen Weichmacher-Filter. Jünger sieht man unter Umständen also schon mal aus. Da gibt es mit Sicherheit auch noch andere digitale Retuschiermethoden, die in dem Zusammenhang interessant sein könnten.

      1. Wenn diese Zeit der mal mehr, mal weniger harten Lockdowns noch ein halbes Jahr andauert, dann ist das wahrscheinlich gar keine so abwegige Idee. Ein Publikum gibt es für jede noch so ungewöhnliche Erfindung.

      2. Wenn Deutschland mit der Digitalisierung nicht so im Rückstand wäre, könnte man auf die altmodischen Analog-Begegnungen ganz verzichten, selbst bei Kinderwunsch. Das Sperma für die künstliche Befruchtung lieferte DHL. Kühlung von Flüssigkeiten ist ja seit Biontech eine verbreitete Maßnahme. Ab 2023 wird wohl auch amazon die Auslieferung bewerkstelligen.

      3. Ich hoffe ja trotzdem sehr, dass uns eine rein digitale Welt noch eine Weile erspart bleibt.

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