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Paris

#3 – Absturz

Video (Ausschnitt aus ‚Halbzeit ‘83‘): Privatarchiv H. R.

Brief vom 23.09.’83 an Pali – Teil 1

Der Himmel ist leer, mein Kopf auch. Der erste schöne Tag, wolkenlos. Als ich vorhin aus dem Haus trat, war Paris plötzlich so, wie ich es von meinen früheren Reisen her kannte: heiter und sonnig. Zutiefst deprimiert irrte ich ziellos durch die Straßen. Auch jetzt sitze ich nicht wie sonst im Café, sondern schreibe auf meinen Knien. Eine Bank auf einem leidlich grünen Platz, irgendwo, nicht weit von meiner Wohnung. Die Menschen haben ihr Mittagessen beendet, und so weit mein Blick reicht, sehen sie gelassen aus – zufrieden in dem, was sie tun und was sie nicht tun.

Fotos (3): Privatarchiv H. R.

Mit dem Höhepunkt kam der Umsturz. Die letzte Woche über habe ich mich in unvorstellbarer, höchstens beschreibbarer Weise ausgetobt, schier ausgepumpt. Was nicht gleich vor Ort passierte, geschah in gelackten oder verkommenen Wohnungen, auf Matratzen, auf Kommando, auf Teufel komm raus (machte er prompt). Von jedem neuen Tag hatte ich mir am Morgen zunächst Pause und Besinnung versprochen – am Nachmittag nicht mehr. Es war schon klar, dass jeder Tag neue Gesichter, neue Körper, neue Telefonnummern bringen würde.

So blieb es bis Montagabend. Ich ging, nachdem ich vorher wie immer fleißig geschrieben hatte, in ein kleines Restaurant, nicht weit vom Café ‚Central‘, schwul wie die ganze Gegend. Kaum saß ich (die Serviertucke war entsetzt, dass ich erstens nicht reserviert hatte und zweitens allein war), da kam noch ein Einsamer, ausgerechnet einer, den ich am Abend zuvor im ‚Central‘ zugunsten eines anderen in die Schranken verwiesen hatte. Philologe aus Heidelberg, leicht betulich. Er wurde zu mir an den Tisch geschoben und war auch nicht weiter nachtragend, sondern erzählte mir in geschwätzigem Hessisch, wie er mal in New York mit einem Neger mitgegangen sei („Isch mach mer sonscht gar net viel aus Farbische“), der eine so gute Salbe gehabt hätte, dass man keinerlei Striemen gesehen habe, obwohl der Mohr zu entsprechender Musik eine ganze Nacht lang rhythmisch auf ihn eingedroschen habe. Da es sich bei diesem Ereignis sowohl um seine einzige Drogen- wie auch seine einzige Maso-Erfahrung handelte, wurde die Geschichte bis zum Nachtisch ausgewalzt. Anschließend gingen wir ins ‚Central‘. Die Bezeichnung ‚Café‘ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass es dort eher aussieht wie im ‚Chaps‘ als wie im ‚Alsterpavillon‘, und auch die Kundschaft ist nur wenig softer als im Chaps, dafür aber so zahlreich wie im ‚Alsterpavillon‘.
Da also traf ich auf Anhieb Philippe, mit dem ich größere Teile der Nacht von Sonnabend auf Sonntag verbracht hatte. Weil ich ihn nun so ganz was Tolles gefunden hatte, er aber reichlich unnahbar gewesen war, fuhr ich die Neutronendrüse voll aus, mit dem Erfolg, dass er zu sich nach Hause einlud. Dieses Angebot hätt’ ich mal lieber ausgeschlagen, denn kaum war ich über die Schwelle, als mich von Sutherland bis Freni alle Kreischjulen der Welt angrinsten, zum Teil auch noch mit meinem Begleiter gemeinsam verewigt, und drunter stand immer:
with love und with wishes and with sonst was. Ehe ich noch mit spitzen Schreien die Flucht ergreifen konnte, hatte er bereits die Beine breit gemacht und wollte, wie’s Operntucken-Art ist, wild und brutal genommen werden.

Nun aber kam mir Philippe zupass, denn so im Lokal machte er wieder gute Figur und bot Chancen, den Homo Heidelbergensis abzuschütteln. Es quälte sich ein lahmer Dreier an, die Worte kleckerten. Und plötzlich stand der im Raum, den ich am ersten Abend im ‚BH‘ gesehen hatte, der einzige Abend, an dem – eben der erste – so gar nichts passiert war. Da er der einzige Mensch auf der Welt war, den ich jemals in meinem Leben gewollt hatte und wollen werde, konnte ich mich seinem schon damals offenkundigen Desinteresse an mir gegenüber nicht sensibel zeigen, ließ die anderen einfach stehen und stürmte auf ihn zu.

Seine Reserviertheit wich allmählich Amüsiertheit. Schließlich kam Interesse auf, und dann hatt’ ich ihn so weit. Wir gingen zu mir, das war näher, fast waren wir die Letzten, es hatte doch eine ganze Weile gedauert.
Ein Exzess schloss sich an, ein Einbruch, ein Ausbruch. Raserei und Tollheit. –
Dann war Ruhe. Ich war wie niedergemäht, aber erfüllt und alles in mir sagte ‚Ja‘.
Irgendwann wachte ich auf und merkte sofort, dass ich nie wieder in meinem Leben ein Glied würde rühren können, höchstens das eine. Gift und Jauche flossen durch meine Adern. Unruhig schlief ich weiter, fest entschlossen, Mario den Kursus zu opfern.
Gegen zwölf war ich dann richtig wach und sogar ganz gut beieinander. Ein Bad, ein paar Atemzüge frische Luft. Beim Föhnen sagte mir mein Spiegelbild: ‚Was bist du doch für ein adrettes Kerlchen! Nun trink aber schön deine Milch!‘
Es war der erste sonnige Tag, nicht so wolkenlos wie heute, aber doch freundlich. Mario war vor eins nicht wach zu kriegen. Er, der so ganz typisch französisch aussieht, stammt aus Perugia.
Irgendwann, als ich mich, schon leicht ungeduldig, an irgendwas zu schaffen machte, stand er plötzlich vor mir, mit dem allerschönsten Körper von der Welt, und dabei war es doch das Gesicht gewesen, dass mich hier in diesem Raum vor zehn Stunden hatte denken lassen: ‚Ich muss ihn haben, und wenn ich dran zugrunde gehe.‘
Er hatte keine Zigaretten mehr, ich ja auch nicht. Er zündete eine der runtergebrannten Kippen aus dem Aschenbecher an, saugte ein paar missmutige Züge am Stummel rum und brauchte dann dringend Espresso.

Fotos (2): Privatarchiv H. R.

Wir gingen auf die Straße. Erst mal kaufte er Zigaretten, von Zeit zu Zeit legte er mir den Arm auf die Schulter. Wir saßen irgendwo auf der lärmenden Straße. Er trank zwei Espressi. Ich wollte auch was Kesses machen und bestellte ein Bier, das aber nicht vom Fass kam, wie an den anderen Tischen, sondern in der Flasche. Damit war der Tag bereits versaut. Wir liefen nach St. Germain, ich schlug vor, die Métro zu nehmen, aber er wollte gehen, ich merkte, um Geld zu sparen. Auf dem Boulevard St. Michel, wo ich mir ein verträumtes Mittagessen mit ihm bei sinnlich-geistreichen Gesprächen hübsch hätte vorstellen können, steuerte er eine Hamburger-Stätte an, und es wäre unangemessen gewesen, ihn zu etwas anderem einladen zu wollen, stolz und eigen wie er wirkte.

Fotos (3): Privatarchiv H. R.

Wir gingen in den Jardin du Luxembourg. Er las ‚Le Monde‘, ich filmte – und musste doch, Gott sei’s geklagt, ein Mädel aus meiner Französisch-Klasse treffen, die just vom Unterricht kam. Da ich mit schlechtem Gewissen ja schnell zur Hand bin, hatte mich mein Schwänzen ohnehin schon gesorgt. Der einzig fixe Punkt des Tages war weggelassen. Der Tag taumelte rückgratlos. Ich log, ich hätte eine geschäftliche Verabredung gehabt, und sie nahm es fröhlich gläubig. Wir gingen ein Stück miteinander, dann trennten wir uns, denn ich musste ja zurück zu Mario, der seinen Namen nicht mag. Wir gingen zum Boulevard St. Germain, er wollte ins Kino. Ich wollte das sowieso nicht, außerdem würde es zu spät, denn ich war abends mit Max und Odile verabredet. Odile, lesbisch oder auch nicht, lebt zusammen mit Max, hat ein gut geschnittenes Gesicht, schöne Augen, eine imposante Nase, einen sinnlichen Mund – und ist hässlich.

Fotos (3): Privatarchiv H. R.

Eigentlich hatte ich mir am Morgen vorgenommen, die Verabredung schießen zu lassen, aber jetzt fand ich, dass das doch gehen würde und ich gehen würde.
Darum wollte ich auch gleich die Métro nach Hause nehmen. Ich war müde und ausgelaugt. Aber Mario überredete mich, mit ihm noch bis zu den Tuilerien zu gehen. Da pumpte er mich dann um hundert Francs an. „Wir sehen uns ja bestimmt wieder.“ Ich griff – schließlich bin ich schäbig – in die andere Tasche und gab ihm alles, was ich (dort) hatte: 40 Francs. Damit kommt man auch selbst per Taxe nach St. Germain zurück, wo er wohnt. Aber er wolle in Richtung Opéra, sagte er. Also Rue St. Anne, wo die Sauen sind. Schon unterwegs hatte er mich allerorten auf männliche Schönheit aufmerksam gemacht, als ob es derer bedurft hätte.

Fotos (3): Privatarchiv H. R.

Ich fuhr nach Hause, legte mich ins Bett und schlief. Der Schlaf ist der einzige Zustand, in dem ich etwas weniger denke.

Es war mir nicht lieb, dass Odile, die das Telefon abnahm, vorschlug, wir sollten uns im ‚Central‘ treffen, aber na schön!
Ich war einigermaßen pünktlich da, Max und Odile aber nicht. Da hockte ich nun in dieser halb leeren Kaschemme, abgeblätterte Wände, abgeblätterte Gestalten. Die kurzen Haare, die Bärtchen, die Jeans, verloren und versessen. Ich nahm mich etwas kurios aus, denn ich war im Anzug und mit Brille erschienen und sah hochmütig-pikiert in die Gegend. Einer, dem ich am Sonntag den Kerl seiner Wahl aus dem Fummelraum abgeschleppt hatte, musterte mich höhnisch-hasserfüllt. Genau in der Sekunde, als er ging und mich auf ewig einsam wähnte, kamen Max und Odile. Es wurde noch ein Wein getrunken und dann Couscous essen gegangen. Couscous ist Hirse. Darüber kommt eine soßige Brühe oder brühige Soße und dazu gibts Fleischspieß, dünne Wurst, Pfefferschoten – also was Exotisch-Orientalisches aus den Kolonien und deshalb sehr beliebt in Paris.
Ich aß es mit Appetit, aber ohne Freude. Max war wie immer stürmisch bemüht, mich nervte das etwas. Er hatte erwartet, dass ich mit ihm nach Hause kommen würde. Er wohnt am Bois de Boulogne, letztes Mal, als ich bei ihm geschlafen hatte, bin ich nur mit größter Hetze rechtzeitig in der Schule gewesen. Insgesamt wollte ich meine Ruhe. Er gab sich enttäuscht, aber trug es mit Fassung.
So stieg ich aus dem Auto, Küsse tauschend, ging zum Haus, und dann schloss sich die Tür hinter mir.

Foto: Privatarchiv H. R.

„Heute Abend war nix weiter“, dachte ich. „Noch drei Tage, bis Irene kommt. Mittwoch, Donnerstag, Freitag, die werden genutzt werden müssen.“ Aber vielleicht irgendwie anders. Vielleicht gibt es doch Möglichkeiten, die nachhaltiger befriedigend sind. Doch wozu? Das hieße ja, sich verlieben und das hieße leiden. Leiden will ich nicht.
Nur dass man eben bei den wirklich entscheidenden Dingen nicht gefragt wird, sondern zu essen hat, was auf den Tisch kommt – in diesem Fall allerdings spielte sich die Sache umgekehrt ab und von Essen kann die Rede seit Tagen nicht mehr sein.
Wenn ich nachts aufwachte, dachte ich: „Komisch, Couscous ist vielleicht doch nicht so das Richtige für mich.“ Am Morgen dachte ich schon weiter, nämlich daran, ob ich denn etwa noch mal meinen Kursus schwänzen sollte, wo ich doch gestern schon ertappt worden war. Bei Kursusbeginn befand ich mich, statt dort zu sein, zum 10. Mal auf dem Abort und fragte mich mehr nach dem Kursus für Donnerstag. Am Abend hatte mich mein Körper so weit: physisch und moralisch zerbrochen, 39,9° Fieber, Schüttelfrost, totale Schwäche. Aspirin und Wadenwickel richteten nichts aus. Ich lag im Dämmerzustand und dachte: „Das geschieht mir recht, das ist gut so. Ich habe meinen Körper ausgebeutet, ihm eine Lust abgezwungen, die zu geben er nicht ungestraft bereit ist – jetzt schlägt er zurück, genauso hemmungslos wie ich.“ Mein Körper hatte wohl keinen Spaß an meiner Lust, die spielte sich im Kopf ab, er musste immer nur herhalten, jetzt wütet er und kommt über mich wie Gott mit sämtlichen seiner geharnischten Racheengel. Mitten in meine Zerknirschtheit hinein – wäre ich nicht so denkunfähig gewesen, hätte ich bestimmt gelobt, eine törichte Jungfrau zu heiraten und ihr ewig treu zu sein – mitten in mein klapperndes Elend läutete das Telefon.
Es war Krystian Zimerman. Wie es mir ginge, wie alles wäre in Paris. Ich erinnerte mich an einen ernsthaften, blonden jungen Mann aus einer besseren Welt, der seine Abende mit Brahms verbringt. Jemanden, der fleißig, zielstrebig, aber auch sorgenvoll ist. „Gut geht es mir, Paris ist wundervoll.“ Ich presste es so munter wie möglich aus mir heraus und dann die Lippen wieder zusammen, damit man die Zähne nicht knallen hörte.
Er hätte es schon mehrfach um diese Zeit versucht, aber hätte nie Antwort bekommen. Nein, weil ich immer ficken war.
Er freute sich, dass es mir gut ging, zurzeit sei er in Finnland, aber die Tournee sei nun zu Ende und ab Sonntag sei er wieder in Basel. Er wünschte mir noch eine schöne Zeit. Temperamentvoll erwiderte ich seine Wünsche und legte auf.
Ich war Dreck. Eine zitternde, stinkende Scheißlache. Ein krankhaft Primitiver, der sich auf die finstersten Stellen der finstersten Gestalten an den finstersten Plätzen gestürzt hatte, eingewühlt, festgekrallt, festgesaugt, festgebissen in Mensch und Müll, gebadet in Pisse, Rotz und Schweiß, der Gestank aufgeleckt, die Pfützen eingeatmet – ein Ungeheuer – ach was, ein Ungeziefer nur, das man zertritt und angeekelt im Klo runterspült.
Zwanghafter Schlaf – und dann das Wachsein: die Angst, auszutrocknen. Denn immer noch floss es aus mir raus, krampfgeschüttelt, gliederbebend, als müsste alles Sperma, das je verspritzt, alle Pisse, die je verstrahlt, ach, alle Tränen, die je verweint wurden, durch diesen Kelch hindurch und wieder aus ihm heraus.
Der Gaumen war trocken, der Körper glühte, Hände und Füße waren eisig blau.
Den Notarzt? – Nein, nein. Und wie ihn hereinlassen? Am Eingangstor sind die Klingeln nicht beschriftet. Ich kann doch nicht unten auf ihn warten! Und dann einfach Panik: ausdörren und so gefunden werden? Ich tappte aus dem Bett und versteckte den ‚Gay Guide‘. Dann stopfte ich meine verfänglichen Aufzeichnungen in die Tasche, geisterte durch die Räume, richtete hier was, da was, leerte den Aschenbecher, (Irene, die die Hinterlassenschaft holen kommen wird, weiß doch, dass ich Nichtraucher bin) das Poppersfläschchen ganz zu unterst ins Necessaire – dann zwei Beruhigungspillen und, fast auf dem Boden rutschend, zurück ins Bett. Schon etwas erleichtert: Mein ehrenvolles Angedenken war einigermaßen gesichert. Die Tabletten taten ihre Wirkung, ein wirrer Schlaf setzte sich welkärschig auf mein Gesicht und entließ mich immer nur minutenweise aus seiner Betäubung. Dann war es Morgen.

Video (Ausschnitt aus ‚Halbzeit ‘83‘): Privatarchiv H. R. | Titelbild: Delpixel/Shutterstock

37 Kommentare zu “#3 – Absturz

    1. Man merkt ja quasi bereits am Brief wie aufgeladen und lebendig diese Zeit gewesen sein muss. Aus dem Geschriebenen quillt der Übermut.

      1. Was einmal angebrannt ist, ist ja auch wirklich nicht mehr genießbar. Ob ich dagegen Lust auf etwas Kurzgebratenes oder schön lange Durchgeschmortes habe variiert durchaus.

  1. Dieses Hemd im letzten Video hat man ja schon mal an Ihnen gesehen. Ich denke jedesmal wie gut es mir gefällt und wie gut es Ihnen steht.

  2. Ich höre öfters mal, dass Paris zu diesen Städten gehört, die bei Regen einen „besonderen Charme“ haben. Nun ja, mir ist es heiter und sonnig ebenfalls sehr viel lieber.

  3. Eigentlich schon ausgerauchte Kippen aus dem Aschenbecher fischen, soweit würde ich es nicht kommen lassen. Die Sucht nach dem ersten Espresso am Morgen verstehe ich schon eher.

      1. Oh das kann gefährlich werden. So etwas gönne ich mir nur an seht seltenen Tagen. Zum Beispiel an einem sonnigen Wochenende im Urlaub, in Südfrankreich oder Italien.

      2. Was ungefährlich bleibt, ist nicht immer das Erstrebenswerteste. Um auf Italien und Südfrankreich zu warten, ist mein Atem nicht lang genug. Bis zur Karwoche durchzuhalten: das muss meinem Gewissen reichen.

      3. Der eine macht sich während dem Lockdown für den Lebensmitteleinkauf hübsch, der andere gönnt sich zum Mittag ein Glas Rotwein, der nächste freut sich auf den nächsten Urlaub. Es gibt unendlich viele Wege sich selbst eine Freude zu machen.

      1. Wie Frau Ebner-Eschenbach (wahrscheinlich in anderem Zusammenhang) zu sagen pflegte: Du kannst so rasch sinken, dass du zu fliegen meinst.

  4. Ich habe mir vor ein paar Jahren an einem Teller Couscous den Magen verdorben. 40 Grad Fieber war es bei mir zwar nicht, aber Magenkrämpfe bis weit in den nächsten Tag hinein. Seitdem bin ich auch kein großer Fan mehr.

  5. Paris ist ja tatsächlich noch eine von den Großstädten, wo die Metro bezahlbar ist. Also auch 2021 noch. Aber es gibt natürlich auch heute genügend Jugendliche, die einfach über die Absperrungen springen und die 1,70€ für andere Dinge sparen.

    1. Im Sinne des Gemeinwohls wäre es wahrscheinlich langfristig für eine Preissenkung zu sorgen. Schließlich will man ja nach wie vor weniger Autos in den Städten und dafür mehr öffentlichen Nahverkehr. Wobei momentan ja eh die meisten die Bahnen und Busse meiden um weniger Risikokontakte zu haben.

      1. Die Innenstädte dürfen zurzeit froh sein, wenn überhaupt jemand kommt. Ich bin schon in den 90er Jahren von Othmarschen mit der S-Bahn gefahren. Nach Lebensmittel-Großeinkauf im Alsterhaus ging das allerdings nicht.

  6. Saint-Germain-des-Prés war schon immer eine meiner liebsten Orte in Paris. Aber das tolle ist ja, dass man in dieser Stadt immer wieder neue Ecken entdecken kann.

  7. Hello … das mit Paris kommt mir alles so bekannt vor, habe ZERRISSEN fast zu Ende gelesen, ein tolles, ein besonderes Buch … und im Moment sage ich Allen … ihr müsst es unbedingt lesen!

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