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Das bin ich

Das bin ich: ein etwas zerzauster Bursche. Wahr ist: vor vielen Jahren gewesen. Die meisten finden Ehrlichkeit top-wichtig für eine Freundschaft. Ich nicht. Ein Freund muss zuverlässig sein, sonst entsteht keine Freundschaft. Und man muss über dieselben Dinge lachen können, sonst ist es nur eine nette Bekanntschaft. Aber ehrlich – warum? Bei Facebook-Freunden sowieso völlig überflüssig. Was geht die an, wie’s mir geht? Die Wahrheit ist oft langweilig oder kränkend. Die Lüge kann geheimnisvoller, barmherziger und komischer sein. Ich werde also auf meiner Seite die Wahrheit nicht überstrapazieren. Oft kenne ich sie allerdings gar nicht, dann ist es schwierig zu lügen. Und oft beobachte ich ziemlich genau, dann reicht schon die Wahrheit aus, um absurd, denkanstößig oder lustig zu sein. Also: Dann fange ich jetzt an – so gut ich kann und so schlimm ich muss.

Fotos (2) und Foto in Titelillustration: Privatarchiv H. R.

10 Kommentare zu “Das bin ich

    1. Ich bin so geschmeichelt, dass ich heute Abend in die Disco gehen könnte, wenn ich nicht hier auf dem italienischen Dorf wäre.

    1. Als Theodor Storm schon totkrank und depressiv war, log sein Arzt, er würde bald wieder gesund. Daraufhin hat Storm, frischen Mutes, den „Schimmelreiter“ geschrieben, sein bekanntestes Werk. Dann starb er.

  1. Die WAHRHEIT ist: Welch ein cooler, dynamischer Typ! Und das Beste daran: Der Hanno Rinke von heute ist deutlich wiederzuerkennen! Wenn das nichts ist!!

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