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Wie es sich leben und sterben lässt

Die sechs Möglichkeiten des Auf- und Ablebens

Paulus, 1. Korinther 2, 12 + 15:

Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den Geist aus Gott, dass wir wissen können, was uns von Gott geschenkt ist. Der geistliche Mensch beurteilt alles und wird doch selber von niemandem beurteilt.

Jeder Mensch, der nicht lieber rechtzeitig abgetrieben worden wäre, muss Masochist sein, und Schwangere, die sich auf ihr Kind freuen, sind selbstsüchtige Egomaninnen, denen es vorwiegend darum geht, ihren Brutinstinkt zu befriedigen. Männer fliehen entweder frühzeitig vor dem, was sie da angerichtet haben, oder sie sind begeistert, ihre (oft minderwertigen) Erbanlagen weiterzugeben. Aber im Zeitalter vollständiger Wettkampfisierung, in der Deutschland das Supermodel sucht, internationale Meisterschaften im Zwergenwerfen zwar gesetzlich verboten, aber dennoch ausgetragen werden, weil alles, was möglich ist, auch gemacht wird; in einer Zeit, in der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten die Olympischen Spiele für geistig Behinderte stattfanden, damit Doofe nicht nur televisionär gebannt in die Ukraine oder nach Baku starren müssen, sondern eine eigene Medaille für die Kiefern-Anrichte ihres Pflegepersonals erwerben sollen; eine Zeit, die Hartz IV zur materiellen Versorgung und Internet-Freundschaften für die ideelle zu bieten hat, in so einer Zeit winken auch genetisch benachteiligten Säuglingen Herausforderungen, die derart beherrschbar sind, dass sie als akzeptable Trostpreise für das Lebenmüssen gelten können. Eigentlich hatte der Papst recht: Man braucht gar keine Kondome mehr, wo doch inzwischen sogar Aids zwar lästig und teuer, aber auszuhalten ist, jedenfalls in den westlichen Ländern, die mehr Nachwuchssorgen und zeugungsunwillige Schwuchteln haben als die Armutsländer Kakerlaken in der Küche.

Dass es eine Strafe ist, leben zu müssen, leugnen die meisten Menschen nicht nur voreinander, sondern auch vor sich selbst, denn diese Einsicht macht mehr Freude, wenn man sich ihr verschließt. Die Aufforderung, seinen Eltern und Gott auch noch dankbar dafür zu sein, dass diese drei einem gemeinsam das Leben „geschenkt“ hätten, muss allerdings als purer Zynismus zurückgewiesen werden.

Aber nun sind wir halt da! Und jetzt?

1.

Die erste, sehr geringe Auslese treffen gewisse Mütter und Stiefväter, indem sie ein Kind so vernachlässigen oder gar misshandeln, dass es stirbt. Dann gucken die Nachbarn mit hysterisch verweinten Gesichtern in die Kameras und legen hässliche Nelken vor die Haustür, hinter der sich das abspielte, was sie längst hätten ahnen können. Andererseits müssten sich doch zumindest die Gläubigen unter ihnen mit jedem freuen, der rasch wieder zu seinem himmlischen Schöpfer darf, vorausgesetzt, die Leiche war getauft.

Die Kindersterblichkeit hat allerdings undank der um sich greifenden medizinischen Versorgung stark abgenommen, was in Afrika Überbevölkerungsprobleme schafft und in Europa die Angst schürt, etwas abgeben zu müssen. Der europäischen Furchtfregatte schien der geradezu testamentarische Kindermord in Syrien deshalb ein Quäntchen Wind aus den Segeln nehmen zu wollen, bevor ein Entrüstungssturm losbrach.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

2.

Wer weder im Rollstuhl noch im Gefängnis sitzt, wo er sich ja leider weder vorsätzlich Gift ins Essen mischen noch aus dem Fenster springen kann, der hat den Vorteil des freien Willens und kann sich umbringen. Das gilt unter Gothic-Teenagern als Kult, einige tun es auch, aber doch vergleichsweise wenige.

„Romeo und Julia“ dienten sippenverfolgten Liebenden seit Shakespeare als Vorbild; auch heute noch hilft ein beherzter Suizid, wenn etwa die anatolischen Brüder der Geliebten ihren Killerjob nicht schnell genug erledigen; Kleopatra, Tristan, Werther, Anna Karenina und der Schimmelreiter sind ermutigende Beispiele, Hitler und Göring weniger. Vor allem: Nicht immer macht Selbstmord berühmt, misslungener schon gar nicht. Da man den Ruhm post mortem mit all seinen Auf-Ewig-Sprüchen, Gedenktafeln oder zumindest reuigen Eltern am Grab ohnehin nicht mehr auskosten kann, muss das Vergnügen, tot sein zu dürfen, genügen. Zweifelt man daran, dass diese Freude ausreicht, lässt man’s doch besser bleiben, denn die zweite Chance ist nicht verbürgt.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

3.

Die beliebtesten Maßnahmen, die ergriffen werden, um das Leben durchzustehen, sind Religionen und Ideologien. Neben dem Wohl-Befinden, nämlich dem Befinden, auf der richtigen Seite zu stehen, zu sitzen oder zu liegen, bieten sie ein Gemeinschaftsgefühl und die Genugtuung, Anders-, also Ab- oder Unartige, die eigene Verachtung spüren zu lassen, was zwischen Judenwitz und Vergasung changieren kann. Ärgerlicherweise bedeuten Religionen und  Ideologien (R&I) aber nicht nur Schutz und Macht (S&M), sondern sie stellen – das ist ihr Sinn – auch erhebliche Anforderungen an den Gläubigen: Diese Lästigkeiten muss er durchstehen oder umschiffen. Was Gott, Osiris, Quetzalcóatl und Rudolf Steiner von ihren Jüngern nicht alles schon wollten! Anbeten geht ja noch. Aber was man trinken oder nicht trinken soll, wen man verehren oder vernichten soll, was man singen, tanzen, anziehen darf, mit wem man alles keinen Sex haben soll: Da bleibt kaum noch einer übrig. R&I ist eine große Lebenshilfe, aber doch außerordentlich anstrengend, wenn man das alles wörtlich nimmt; deshalb hat es sich im Westen eingebürgert, das nicht zu tun. Fasst man Kreuz und Mondsichel eher symbolisch auf, dann kann man freitags auch wieder Fleisch essen und Fememorde als Folklore begreifen.

Wie gelingt es zu glauben? Außerhalb des Systems hört sich alles, was Gläubigen als höchste Weisheit gilt, so abenteuerlich an, dass es seltsam erscheint, wie sich vernunftbegabte Wesen etwas Derartiges ausdenken und andere dazu bringen können, es ernst zu nehmen. Ideologien, deren Sinn und Wert man selbst erschließen muss, bedeuten, hart zu arbeiten: an sich und an der Welt. Aber die Mühe lohnt sich: Ist man erst einmal drin im System, hat man Sicherheit und Geborgenheit – unschätzbare Güter. Bricht die Monarchie, die Volksgemeinschaft, die sozialistische Internationale allerdings weg, ist es schlimm: Entweder muss man sich etwas Neues suchen oder – bequemer – man beharrt darauf, dass der Kollaps nur vorübergehend war.

Mit der Religion ist es im Allgemeinen einfacher: Man wird in sie hineingeboren und fragt und denkt so wenig wie möglich nach, dann bleibt sie lebenslang hilfreich. Mekka, Katholikentage, Militärparaden – jede Gruppierung hat ihre Rituale und ihre Symbole, um die Gemeinde zusammenzuhalten und die beiden Fragen zu beantworten, warum wir leben und warum wir sterben. Wohl denen, die glauben! – die den Zweifel besiegen können und womöglich das zusätzliche Privileg einer gewissen Toleranz genießen, eines Mitgefühls mit jenen, denen solche Zuversicht versagt ist. Ein Wesensmerkmal des unergründlichen Himmels bleibt trotzdem: Selbst dem Gläubigen kann es – theoretisch – passieren, dass er nicht rein darf. Ohne die Furcht vor Repressalien kommt kein Terrorregime aus – und keine Religion. Wenn Folter und Hölle dann nur aus Gottesferne bestehen, erscheint Unbeteiligten die Strafe noch vergleichsweise milde.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

4.

Wer keinen tieferen Sinn im Leben zu entdecken vermag, es aber trotzdem nicht beenden will, muss es genießen, so wie es ist. Das klingt schwierig, denn das Leben ist kein Genuss. Trotzdem stellt es eine Hilfe dar, bei reichen Leuten in schöner Umgebung aufzuwachsen, wobei man diesen Vorteil aber nicht überschätzen sollte: Alles, was selbstverständlich ist, schmälert die Lebenslust. In die zweite Liga aufzusteigen, macht mehr Spaß, als zum sechsten Mal Sieger in der ersten Liga zu werden. Es ist das Ärgerliche am Genuss, dass er immer mehr und immer Neues braucht. Wer sich einem Fußballverein verschworen hat, was der Religion ja schon sehr nahekommt, der braucht leider von Saison zu Saison weitere Siege. Wenn die Mannschaft aus Herne mit drei Senegalesen, zwei Griechen, vier Spaniern, einem Dortmunder und einem Bochumer gegen die Mannschaft aus Bochum mit vier Senegalesen, drei Griechen, zwei Spaniern, einem Wanne-Eickeler und einem Herner verliert, ist das in Herne ein lokales Unglück, das man gemeinsam genießen kann.

Behauptet wird ja immer, dass Qualität wichtiger sei als Quantität, aber leicht zu unterscheiden ist das nicht. Natürlich sind ein einziger Porsche Panamera plus ein einziger Maserati GranCabrio in der Garage erstrebenswerter als sieben Hyundai i20. Aber ein Haute-Couture-Kleid von Dior oder fünf Prêt-à-porter-Kleider von Jil Sander? Männlicher gefragt: ein Paar Budapester-Schuhe oder drei Paar von LACOSTE; eine reiche Frau oder zwei schöne; fünfzig Gramm Kaviar oder vier Big Macs? Hütte am Palmenstrand oder Grandhotel in der Antarktis? Hedonisten können harte Arbeit wie Wildwasserrafting genauso zum Lustgewinn nutzen wie Nichtstun im Schlamm. Wer so seinen Lebenssinn findet, hat Glück, und Philanthropen gönnen es ihm.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

5.

Wem Luxus und Sport nicht so viel sagen, der kann es mit Einkehr und Nachdenklichkeit versuchen. Vielen bedeutet ein Insichgehen, um das rätselhafte Ich oder die nicht minder rätselhafte Gottheit zu suchen, sehr viel, und einige finden dabei einiges. Manche werden darüber allerdings verrückt. Statt in sich selbst kann man auch in Forschung und Wissenschaft gehen, was aber ein wenig Intelligenz, etwas Ausdauer und eine lange Ausbildung erfordert. Bereits der Weg kann deshalb schon stolz machen und reicht somit oft aus, das Leben als „spannend“ zu erfahren. Die Entdeckung eines bisher unbekannten Spulwurms, Impfstoffes oder Sonnensystems verstärkt diesen Eindruck. Genügsamere oder Unersättlichere nennen sich Nerds oder Freaks und toben ihr Alleinsein im Internet oder an der PlayStation aus, was natürlich – wie alles andere auch – süchtig machen kann.

Die Frage, ob die Befriedigung der Sucht oder ihre Überwindung den Wert des Lebens ausmacht, ist die Verlängerung der Frage, ob es schöner ist, einer Versuchung zu erliegen oder ihr zu widerstehen. Seit nicht mehr Satan und Gefolge, sondern Süßwaren und Kartoffelchips für Versuchung zuständig sind, ist das Thema von der Ethik in die Werbung abgedriftet, aber das braucht man nicht zu bedauern. Weiterhin gilt: Ein Mensch, der keine Versuchungen kennt, hat ein Problem: Es gibt ihn nicht. Man kann die Angelegenheit natürlich anders benennen: „Möglichkeit“, „Alternative“, „Wahl“, „Vorsehung“, „Fluch“.  Die Frage bleibt: Tut man es … oder besser nicht? Wer an Gott, den Gerechten, glaubt, hat es leichter: Er muss sich nicht mit dem Gebrauchswert seiner Entscheidung für dieses Leben herumschlagen, sondern kann gleich das tun, wovon ihm eingeredet wurde, dass es für das Nächste von Nutzen sein werde. Schlägt er dann allerdings doch einen der vielen verbotenen Wege ein, isst also vom Baum der Erkenntnis oder tut sexuell Unerlaubtes oder belügt das Parlament, dann hat er es schwerer als ein Ungläubiger, denn nun muss er ins – zunächst irdische – Fegefeuer seiner Gewissensbisse. Da sitzt er dann genauso allein, ganz in sich selbst, wie der Einsiedler, der Forscher und der Nerd. Dort kommt ihm die Erkenntnis der Zerknirschtheit (ich armer Sünder) oder der Erleuchtung (ich Kind Gottes). Muss aber nicht. Manchmal kommt gar nichts. Bis auf den Tod natürlich, der kommt bestimmt, und dieses Wissen kitzelt oft doch noch die Lust auf etwas ein wenig Glorreicheres als den lautlosen Abgang aus dem Weltentrückten hervor.

Bewusst etwas auf sich zu nehmen, was einem nicht gefällt, ist einer der vielen Unterschiede zwischen Mensch und Tier, das müssen sogar die Artenschützer zugeben. Ein Ziel unter Anstrengungen zu erreichen, gilt als besonders verdienstvoll. Das abschreckende Rausschmisswort dafür heißt „Pflicht-erfüllung“. Mit solchem Lob geht man in Rente. Gibt es dafür zum Lohn die Liebe zum Leben? Das kommt wohl vor. Bei Spielern, bei Sportlern. Von der Tribüne her betrachtet sieht es so aus: Nur harte Arbeit soll zum Triumph führen, und außerdem möchte das Publikum, dass die Leistung, die unter Qualen erbracht wurde, mühelos, ja federleicht, erscheint im Ballett des Willens. – Oder schmecken aus fremden Gärten geklaute Äpfel, von fremden Buffets erschnorrte Pasteten doch am besten? Ist der überraschende Lotto-Gewinn, zumindest als lockende Idee, das, was das Leben lebenswert macht? Die einen wählen die Einsamkeit, die anderen brauchen ein Publikum, um sich zu gefallen.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

6.

Wem nicht einmal das reicht, der kann es mit Nächstenliebe versuchen: Menschen, nicht als Publikum, sondern als hilfsbedürftige, Hilfe spendende Partner betrachten. Die Menschheit als Schicksalsgemeinschaft sehen, die zur selben Zeit das Beste aus ihrem Aufenthalt auf diesem Planeten machen muss. Wie das zu bewerkstelligen ist, da fangen die Streitereien selbst unter Gutwilligen – und das sind längst nicht alle – bereits an. So oder so? Mit Gewalt oder ohne? Hat jedes Problem eine Lösung – oder mehrere? „Etwas Besseres als den Tod findest du überall“, ermuntern Optimisten. Aber: Wer nicht sterben will, muss fühlen! Mitfühlen. Fast jeder hat ein Gefühl dafür, was es bedeutet, Gutes zu tun, aus religiösen Motiven oder aus humanistischen. Leider lassen sich Zeitgenossen auch davon überzeugen, dass es gut getan sei, das Volksblut rein zu erhalten und alles Artfremde zu vernichten. Es reicht sogar schon, Gott eine Freude machen zu wollen und so lange zu missionieren, bis der letzte Heide ausgerottet ist: Nichts Gutes, das nicht ins Schlechte verkehrt werden kann. Umgekehrt führt nicht alles Schlechte zum Besseren. Lohnt es sich da überhaupt, an dieser ewigen Baustelle zu arbeiten? In großen Teilen der Welt geht es den Menschen heute besser als vor tausend Jahren. Immerhin. Ging es ihnen vor zweitausend schlechter als vor tausend? Und in weiteren tausend? Noch besser??

Hier und jetzt spielt die Musik! Ein schräges Orchester aus Könnern, Dilettanten und Störern – aber irgendwie klingt es: mal zum Wahnsinnigwerden, mal zum Weinen. Sicher, die meisten Lebenden wollen sich oder etwas verwirklichen, ihre Ruhe haben oder eine Yacht im Mittelmeer, aber die, die helfen wollen, die Welt und das Leben aushaltbarer zu machen: Es gibt sie. Ist das Leben sinnvoll? Sie fragen nicht, ob, sondern nur, wie. Sie richten bisweilen Unheil an, aber sie richten an: die Mahlzeit am Tisch des Hierseins; das Heil der Welt liegt in ihren, in unseren Händen. Schwierig, sehr schwierig – aber nicht aussichtslos: Da freut man sich manchmal direkt, nicht abgetrieben worden zu sein.

Foto: gemeinfrei/Wikimedia Commons

18 Kommentare zu “Wie es sich leben und sterben lässt

  1. Schon verrückt, da kriegen wir Menschen das Wunder des Lebens geschenkt und dann mühen wir uns tagein und tagaus damit ab, irgendwie mit diesem Geschenk klarzukommen. Ein Rezept gibt es auch nach zwei Jahrtausenden nicht. Viele gute Ratschläge schon. Es ist zum Verzweifeln.

  2. Wer nicht sterben will muss fühlen! Was für ein Satz! Damit ist der komplette Artikel zusammengefasst, wie es besser nicht ginge. Nichts hinzuzufügen.

  3. Huch, 6 Finger?! War da etwa der Teufel im Spiel? Das würde natürlich erklären, warum das Leben oft so ein Krampf sein kann 😈

  4. Oscar Wilde wusste schon: „Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt – die meisten Menschen existieren nur.“ Da sieht man wieder, wie schwer es ist, auf die Frage „Nun sind wir da, Und jetzt?“ die richtige Antwort zu finden.

    1. Das Schlimme / das Gute (je nach Sichtweise) ist, dass es nicht EINE Lösung für dieses Rätsel des Lebens gibt. Jeder kann seinen eigenen Weg finden.

  5. Das Heil der Welt liegt in unseren Händen. So zuversichtlich kennt man Sie gar nicht. Na dann packen wir 2018 mal an. Genug zu tun gibt es ja nun wirklich.

    1. Ich frage mich immer ob die Welt überhaupt zu retten ist. Und ob es wirklich genügend Menschen gibt, die das wollen. Oder ob das alles nur vor die Wand fahren kann…

    2. …und wenn unsere Parteien endlich mal eine Regierung auf die Beine stellen wird vielleicht auch von offizieller Seite etwas angepackt. Fingers crossed.

    3. Wie sieht’s denn eigentlich mit den Sondierungsgesprächen aus? Gibt es Neues oder sind Merkel und Schulz noch in den Weihnachtsferien? Vor lauter FIRE AND FURY bekommt man ja gar nichts anderes mehr mit…

    4. Oh aber Fire & Fury ist doch so spannend. In den US Nachrichten heisst es schon (ein wenig reißerisch): The book the President doesn’t want you to read! Mal schauen, was da die Tage noch so alles ans Tageslicht kommt.

    5. Trumps Liebhaber werden „Fake“ schreien und seine Gegner wissen sowieso, er ist ein Stück Dreck. Da kann ich auch gleich „Gala“ lesen, das Neuste über Heidi Klum – oder eben „Neues Buch lässt Weißer Haus erzittern“. Sensation schlägt Wahrheit. Stimmungsumschwung? Hatten wir doch schon.

    6. Das Schöne ist hier allerdings, dass man „on the record“ liest, was seine engsten Mitarbeiter über ihn denken. Das ist nicht gerade schmeichelhaft und genau das, was Trump am wenigsten ausstehen kann. Bei allem Politischen kann man einfach „Fake News“ rufen; hier wird aber an seinem persönlichen Ego gekratzt. Ich würde behaupten, dass dieses Buch für Trump schlimmer ist, als jede Russland-Untersuchung.

  6. In dem Text stecken so viele Weisheiten, da weiss man gar nicht wo man anfangen soll. Ich glaube, ich muss mich noch einmal Absatz für Absatz durcharbeiten. Hat jedes Problem eine Lösung – oder mehrere? Wer bin ich – und wenn ja, wieviele?

  7. „Sie richten bisweilen Unheil an, aber sie richten an: die Mahlzeit am Tisch des Hierseins; das Heil der Welt liegt in ihren, in unseren Händen. Schwierig, sehr schwierig – aber nicht aussichtslos: Da freut man sich manchmal direkt, nicht abgetrieben worden zu sein.“
    Selten etwas so freundlich Kluges zum Jahresbeginn gelesen.

  8. Ich wünschte mir ich wäre nicht geboren worden alles leid haben Die Menschen erfunden Tiere wären nicht auf die Idee gekommen eine Atomare Bedrohung zu erfinden oder andere auszubeuten denn Lebens Raum zu zerstören der leben bringt wir Menschen sind so schief gepolt……EVOLUTIONSBREMSEN.

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